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Bundeswehr schraubt an Einsatzbereitschaft | BR24

© pa/dpa

"Sea King"-Hubschrauber in der Luft

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    Bundeswehr schraubt an Einsatzbereitschaft

    Ein Marinehubschrauber, der nicht übers Meer fliegen darf, oder Transportmaschinen mit Triebwerksschäden und Navigationsproblemen - die Liste der Pleiten und Pannen bei der Hubschrauberflotte der Bundeswehr ist lang. Nun gibt es erste Verbesserungen.

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    Die angestrebte Marke der Einsatzbereitschaft liegt ohnehin nur bei 70 Prozent - im letzten Jahr schaffte das keiner der deutschen Hubschraubertypen. Im Gegenteil, beim Kampfhubschrauber "Tiger" etwa waren nur 21 Prozent fliegbar. Jetzt sind die "Tiger" zu 48 Prozent einsatztauglich.

    Mehr als die Hälfte immer noch am Boden

    Beim Transporthubschrauber NH90 verbesserte sich die Einsatzbereitschaft von 27 auf 45 Prozent, wie das Verteidigungsministerium bei einem Besuch von Ministerin Ursula von der Leyen (CDU) beim Kampfhubschrauberregiment 36 im hessischen Fritzlar bekanntgab.

    Düster sieht es immer noch bei den Marinehubschraubern "Sea Lynx" mit einer durchschnittlichen Einsatzbereitschaft von 22 Prozent im ersten Halbjahr und "Sea King" mit 29 Prozent aus. Der Transporthubschrauber CH-53 kommt auf 43 Prozent.

    Die beiden leichten Mehrzweck-Hubschrauber Bell UH-1 und Bo 105 liegen mit 71 und 73 Prozent dagegen bereits über der angestrebten Marke von 70 Prozent.