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Bundeswehr-Hubschrauber in Niedersachsen abgestürzt | BR24

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Ein Schulungshubschrauber der Bundeswehr vom Typ Eurocopter EC 135 ist im Süden Niedersachsens abgestürzt. An Bord waren nach offiziellen Angaben zwei Personen, laut Medienberichten gab es ein Todesopfer.

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Bundeswehr-Hubschrauber in Niedersachsen abgestürzt

Ein Schulungshubschrauber der Bundeswehr vom Typ Eurocopter EC 135 ist im Süden Niedersachsens mit zwei Menschen an Bord abgestürzt. Dabei wurde ein Besatzungsmitglied getötet.

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Ein Hubschrauber der Bundeswehr ist im niedersächsischen Dehmkerbrock, rund 30 Kilometer westlich von Hameln, abgestürzt. An Bord der Maschine waren zwei Personen, nach Angaben aus Militärkreisen ein Fluglehrer und eine Pilotin. Ein Besatzungsmitglied liegt nach Bundeswehrangaben verletzt im Krankenhaus, eines wurde getötet.

Maschine gehörte zu Ausbildungszentrum

Der Helikopter gehörte zum Internationalen Hubschrauberausbildungszentrum des Heeres in Bückeburg. Unklar ist, ob es sich um einen eigenen Hubschrauber der Bundeswehr handelte, oder um eine zivile Maschine, die für Schulungszwecke angemietet wurde, etwa vom ADAC. Beim Modell EC 135 handelt es sich um einen leichten, zweimotorigen Mehrzweckhubschrauber, der vor allem für Luftrettung und Überwachungsaufgaben eingesetzt wird.

© pa/dpa

Bundeswehr-Hubschrauber vom Typ EC 135 (Symbolbild)

Noch keine Erkenntnisse zur Absturzursache

Es gebe bisher noch keine Erkenntnisse, weshalb der Helikopter verunglückt sei, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums. Die Absturzstelle liege in der Nähe eines Waldgebiets, sagte ein Sprecher der Gemeinde Aerzen. Dort seien Brände ausgebrochen. Die Feuerwehr und weitere Einsatzkräfte sind im Einsatz, das Gelände wurde weiträumig abgesperrt.

Nach Eurofighter-Unglück dauern Aufräumarbeiten an

Erst in der vergangenen Woche waren zwei Eurofighter der Bundeswehr bei Luftkampfübungen zusammengestoßen und nahe der Ortschaft Nossentiner Hütte imLandkreis Mecklenburgische Seenplatte)abgestürzt. Ein Ausbilder-Pilot hatte sich mit dem Schleudersitz gerettet und den Unfall verletzt überlebt. Der Pilot der zweiten Unglücksmaschine starb. Eine dritte Maschine blieb unversehrt und kehrte zum Stützpunkt des Geschwaders 73 "Steinhoff" in Laage zurück. Die Bergung der Flugzeugwracks und die Suche nach der Ursache dauern noch an.

Maschinen fliegen seit heute wieder von Laage

Am Morgen hoben zwei Eurofighter-Maschinen in Laage bei Rostock wieder zu Übungsflügen ab, wie ein Sprecher des Geschwaders 73 "Steinhoff" sagte. Täglich soll es wie vor dem Absturz wieder zwei Starts geben.