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Bundesregierung stuft Niederlande als Hochinzidenzgebiet ein.

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    Bundesregierung stuft Niederlande als Hochinzidenzgebiet ein

    Die Niederlande gelten für deutsche Reisende nach Ostern als Hochinzidenzgebiet. Das hat die Bundesregierung wegen der hohen Corona-Infektionszahlen entschieden. Reiserückkehrer brauchen ab Dienstag einen negativen Corona-Test.

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    • BR24 Redaktion

    Wegen besonders hoher Corona-Infektionszahlen in den Niederlanden stuft die Bundesregierung das Nachbarland nach Ostern als Hochinzidenzgebiet ein. Wer ab Dienstag von dort nach Deutschland einreist, muss bereits bei der Einreise einen negativen Corona-Test vorweisen können, wie das Robert Koch-Institut am Sonntag bekanntgab. Die Quarantänepflicht von zehn Tagen - mit der Möglichkeit, sich nach fünf Tagen mit einem zweiten Test zu befreien - bleibt unverändert. Für Pendler gibt es Ausnahmeregelungen.

    Sieben-Tage-Inzidenz von 300

    Nach Tschechien, Polen und Frankreich sind die an Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen grenzenden Niederlande das vierte Nachbarland, das als Hochinzidenzgebiet mit mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen (Inzidenz) eingestuft wird. Zuvor galten die Niederlande laut RKI als Risikogebiet, Einreisende mussten erst nach 48 Stunden ein Corona-Testergebnis vorlegen können.

    Zuletzt waren am Samstag 7.682 neue Infektionen registriert worden, 413 mehr als am Vortag. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei etwa 300 Infektionen pro 100.000 Einwohner.

    Niederlande seit Dezember im Lockdown

    Von den 26 EU-Partnerländern Deutschlands sind ab Dienstag mit den Niederlanden 13 als Hochinzidenz- und 13 ganz oder teilweise als Risikogebiete eingestuft. Die Niederlande mit rund 17 Millionen Einwohnern befinden sich seit Mitte Dezember in einem Lockdown, seit Ende Januar gilt auch eine abendliche Ausgangssperre. Dennoch nehmen die Infektionszahlen weiter zu. Die Regierung hat bereits angekündigt, dass nicht mit einer schnellen Lockerung der Maßnahmen zu rechnen sei.

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