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Bundesregierung rechnet 2018 mit 166.000 Asylanträgen | BR24

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Bis Ende November stellten rund 174.000 Menschen einen Asylantrag. Das geht aus Zahlen des Bundesamtes für Migration hervor. Damit kommen weniger Flüchtlinge, als die Koalition mit der sogenannten Obergrenze vereinbart hatte.

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Bundesregierung rechnet 2018 mit 166.000 Asylanträgen

Die im Koalitionsvertrag vorgesehene Obergrenze für Flüchtlinge wird 2018 offenbar nicht erreicht. Laut einem Bericht der "Bild am Sonntag" wird es bis Jahresende voraussichtlich rund 166.000 Asylanträge geben.

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Laut "Bild am Sonntag“ geht aus der Zuwanderungsberechnung der Bundesregierung für 2018 hervor, dass es in diesem Jahr nur rund 166.000 Asylanträge geben werde.

Die Gesamtzahl der Flüchtlinge bleibe damit unter der von Union und SPD für die nächsten Jahre vereinbarten Spanne von jährlich 180.000 bis 220.000. 2017 hatte es noch 198.317 Asylanträge gegeben, darunter rund 114.000 im Rahmen des Familiennachzugs.

26.500 Flüchtlinge verlassen Deutschland

2018 hätten 38.500 Menschen ein Visum im Rahmen des Familiennachzugs erhalten, berichtet die Zeitung. Aus der Regierungsstatistik gehe außerdem hervor, dass 4.600 Flüchtlinge aus humanitären Gründen aufgenommen worden seien. Zudem hätten 26.500 Flüchtlinge Deutschland verlassen, weil sie kein Asyl erhalten oder in einem anderen EU-Land einen Antrag gestellt hätten. Außerdem seien 18.500 freiwillig in ihre Heimat zurückgekehrt.

Unter den Migranten, so die Zeitung weiter, seien auch rund 30.000 in Deutschland geborene Flüchtlingsbabys im Alter von unter einem Jahr. Sie werden wie ihre Eltern als Erstantragsteller auf Asyl registriert.

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