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Bundesagentur fördert Jugendliche mit Lernschwäche | BR24

© picture-alliance/dpa

Ein Mechatronik-Azubi bei Bosch

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    Bundesagentur fördert Jugendliche mit Lernschwäche

    Heute beginnt für viele junge Leute das neue Ausbildungsjahr. Um auch lernschwachen Jugendlichen eine Chance zu geben, gibt es jetzt die sogenannte assistierte Ausbildung. Dabei betreuen Experten Auszubildende und Betriebe. Von Karsten Böhne

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    Erfolgreich die Berufsschule meistern - für lernschwache oder sozial benachteiligte Jugendliche ist das eine große Herausforderung. Bei der assistierten Ausbildung stehen ihnen Helfer zur Seite. Und sie bekommen Nachhilfe. Für das Ausbildungsjahr 2015/16 werden deutschlandweit erstmals 10.000 Plätze gefördert, in Bayern allerdings nur 750.

    Kritik an der assistierten Ausbildung

    Michaela Truß-Bornemann, Landessprecherin der Evangelischen Jugendsozialarbeit, kritisiert, dass es bei der assistierten Ausbildung zu viele Ansprechpartner gibt: Einen Ausbildungsbegleiter, der den Kontakt zu den Betrieben hält, einen Sozialpädagogen, der die Jugendlichen begleitet und eine Lehrkraft für den Stütz- und Förderunterricht.

    "Sowohl Betrieb als auch Jugendliche brauchen klare und wenige Ansprechpersonen, zu denen sie Beziehungen aufbauen müssen." Michaela Truß-Bornemann, Landessprecherin der Evangelischen Jugendsozialarbeit

    Dennoch: Arbeitgeber und Gewerkschaften begrüßen die assistierte Ausbildung grundsätzlich.

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    • B5-TechA
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