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Britischer Premier Johnson wegen Coronavirus auf Intensivstation | BR24

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Der mit dem Coronavirus infizierte britische Premierminister Boris Johnson ist auf die Intensivstation verlegt worden. Sein Zustand hat sich verschlechtert, er braucht Regierungsangaben zufolge aber kein Beatmungsgerät und ist bei Bewusstsein.

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Britischer Premier Johnson wegen Coronavirus auf Intensivstation

Der mit dem Coronavirus infizierte britische Premierminister Boris Johnson ist auf die Intensivstation verlegt worden. Sein Zustand hat sich verschlechtert, er braucht Regierungsangaben zufolge aber kein Beatmungsgerät und ist bei Bewusstsein.

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Noch vor wenigen Stunden hatte sich Boris Johnson auf Twitter optimistisch geäußert: "Ich bin guter Laune und in Kontakt zu meinem Team, während wir gemeinsam daran arbeiten, das Virus zu bekämpfen und jeden in Sicherheit zu bewahren."

Am Abend teilte die britische Regierung jedoch mit, dass sich der Zustand des Premierministers aufgrund seiner Corona-Infektion derart verschlechtert habe, dass er auf die Intensivstation musste. Johnson sei aber bei Bewusstsein und brauche derzeit kein Beatmungsgerät, hieß es.

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"Über den Nachmittag hat sich der Zustand des Premierministers verschlechtert und, auf Anraten seines Ärzteteams, wurde er auf die Intensivstation des Krankenhauses verlegt." Stellungnahme des Büros von Boris Johnson

Johnson am Sonntag ins Krankenhaus eingeliefert

Der Premierminister war am Sonntag ins Krankenhaus St. Thomas in London eingewiesen worden - zehn Tage nach einer Diagnose mit der Erkrankung Covid-19. Johnson beauftragte Außenminister Dominic Raab, sein Stellvertreter zu sein. Großbritannien hat keinen offiziellen Vize-Premierminister.

Der 55-jährige Johnson war zunächst in seinem Amtssitz in der Downing Street in Quarantäne gegangen, nachdem bei ihm am 26. März eine Infektion festgestellt worden war. Schon seit Freitag wuchsen die Sorgen über seine Gesundheit. Da hatte er in einer Online-Botschaft gesagt, er fühle sich zwar besser, aber Fieber habe er immer noch.

Auch Johnsons schwangere Verlobte infiziert

"Meine Gedanken sind beim Premierminister und bei seiner Familie - ich sende ihm alle guten Wünsche", twitterte die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon. Finanzminister Rishi Sunak teilte ebenfalls per Twitter mit, seine Gedanken seien bei Johnson und dessen schwangerer Verlobter Carrie Symonds.

Auch Symonds verbrachte eine Woche mit Symptomen der Lungenkrankheit im Bett. Das Paar hatte Ende Februar seine Verlobung bekanntgegeben. Das Baby soll im Frühsommer auf die Welt kommen.

Mit Material von AP und dpa.

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