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Britische Datenschutzbehörde fordert 500.000 Pfund von Facebook | BR24

© pa / dpa / Jaap Arriens

Logos von Facebook und Cambridge Analytica

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    Britische Datenschutzbehörde fordert 500.000 Pfund von Facebook

    Großbritannien will Facebook wegen Weitergabe von Nutzerdaten durch die Firma Cambridge Analytica mit einer Strafe von 500.000 Pfund (565.000 Euro) belegen. Das Netzwerk habe die Daten nicht geschützt und gegen das Gesetz verstoßen.

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    Zudem habe es das US-Unternehmen nicht geschafft, transparent zu zeigen, wie die Daten abgeschöpft worden seien, teilte die britische Datenschutzbehörde ICO in der Nacht mit. Facebook habe noch die Möglichkeit, auf die Strafankündigung zu reagieren, hieß es. Ihr eigentliches Ziel sei es, "Veränderungen zu erzielen und Vertrauen in unser demokratisches System wiederherzustellen", erklärte ICO-Chefin Elizabeth Denham.

    Facebook war zusammen mit der umstrittenen Datenanalysefirma Cambridge Analytica im Fokus der Ermittlungen. Cambridge Analytica hatte Persönlichkeits-Profile erstellt, die auch auf der Basis der Daten von mehr als 87 Millionen Facebook-Anwendern gewonnen worden waren. Die Firma hatte im Wahlkampf um das US-Präsidentenamt 2016 für das Team von Donald Trump gearbeitet, behauptet aber, dabei seien keine Daten von Facebook verwendet worden.