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Ralph Brinkhaus, Fraktionsführer der Bundestagsfraktion der CDU/CSU.
© dpa-Bildfunk/Kay Nietfeld

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Achim Wendler
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Ralph Brinkhaus, Fraktionsführer der Bundestagsfraktion der CDU/CSU.

Im B5 Interview der Woche sagte Brinkhaus, Kramp-Karrenbauer müsse jetzt allen in der Partei eine Stimme geben.

"Unterhaken und gemeinsame Projekte entwickeln"

Die CDU sei eine heterogene Partei mit regionalen und inhaltlichen Unterschieden, vom Wirtschaftsflügel bis zum sozialen Flügel. "Das muss zusammengebunden werden." Jetzt gelte es, sich unterzuhaken und gemeinsame Projekte zu entwickeln. Der Unions-Fraktionschef betonte, die Kandidatur von Friedrich Merz sei nicht umsonst gewesen. Das habe die Partei verändert: "Die Diskussion und die Impulse, die Friedrich Merz gesetzt hat - mehr Richtung Wirtschaft, ein bisschen konservativer - werden nachhallen."

"Lernkurve" in Sachen Zusammenarbeit mit der CSU

Zur Zusammenarbeit mit der Schwesterpartei CSU sagte Brinkhaus: "Wir haben alle erkannt, wenn wir gemeinsam zusammenarbeiten, ist das viel besser als wenn wir uns in der Öffentlichkeit streiten. Ich glaube, wir haben da alle unsere Lernkurve gehabt." Die CSU sei integraler Bestandteil der Fraktionsgemeinschaft "und wichtig für unsere politische Verortung.""