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Brexit: SPD-Europa-Abgeordnete Noichl warnt vor Zugeständnissen | BR24

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Der Brexit-Deal ist durchgefallen. Das bedeutet: Das Risiko, dass Großbritannien ohne Abkommen aus der EU stürzt, steigt. Die Hängepartie geht also weiter - auch zum Leidwesen vieler EU-Parlamentarier wie Maria Noichl von der SPD.

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Brexit: SPD-Europa-Abgeordnete Noichl warnt vor Zugeständnissen

Der Brexit-Deal ist durchgefallen, die Hängepartie geht weiter - auch zum Leidwesen vieler EU-Parlamentarier wie Maria Noichl von der SPD. Von Nachverhandlungen hält sie nichts.

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Nach dem gescheiterten Brexit-Votum im britischen Unterhaus warnt die bayerische SPD-Europa-Abgeordnete Maria Noichl die EU vor weiteren Zugeständnissen. "Ich hoffe nicht, dass Brüssel einlenkt und Nachverhandlungen erlaubt," sagte Noichl im Interview mit der Bayern 2-radioWelt.

"Maximale Zugeständnisse"

London erwecke den Eindruck, die Probleme lägen in Brüssel, so Noichl. Das sei aber falsch. "Man hat das Gefühl, dass nicht wirklich ein Wille zur Einigung besteht." Die EU habe bereits "maximale Zugeständnisse" gemacht. Auch die Interessen der Wirtschaft müssten hinten anstehen, so Noichl.

"Hier heißt es, klare Kante zu zeigen. Hier muss die Wirtschaft auch mal zurückstehen!"

Auch von der Diskussion, den Austrittstermin zu verschieben, hält die SPD-Politikerin nichts:

"Eine Verschiebung, ohne an einem konkreten Problem zu arbeiten, hat ja keinen Sinn!"