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Brexit: Martin Schulz plädiert für harte Linie | BR24

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Martin Schulz, der ehemalige SPD-Chef und frühere Präsident des Europaparlaments, pocht auf eine harte Linie der EU beim Brexit. Er bezweifelt, dass weitere Zugeständnisse Großbritannien helfen würden.

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Brexit: Martin Schulz plädiert für harte Linie

Martin Schulz, der ehemalige SPD-Chef und frühere Präsident des Europaparlaments, pocht auf eine harte Linie der EU beim Brexit. Er bezweifelt, dass weitere Zugeständnisse Großbritannien helfen würden.

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Im Gespräch mit der Bayern 2-radioWelt erklärte Martin Schulz, die EU habe bereits große Konzessionen gemacht:

"Sie müssen ja mal sehen, dass der Austrittsvertrag, der jetzt abgelehnt worden ist, von 27 Regierungschefs verabschiedet worden ist. Das heißt: Dieser Vertrag ist auch allen entgegengekommen, die argumentiert haben, wir müssen den Briten so weit wie möglich entgegenkommen. Die, die jetzt dagegen gestimmt haben, denen können Sie liefern, was Sie wollen, die wollen vom Grundsatz raus."

Der Unsinn des Brexit

Schulz erklärte weiter, er erwarte jetzt eine Debatte darüber, "den Unsinn, der da angerichtet worden ist," nochmal zu überprüfen:

"Denn es sieht ja jeder, wie unsinnig es ist, dass Großbritannien als zweitgrößte Volkswirtschaft der EU aus der EU austreten will, aber zugleich im Binnenmarkt bleiben will. Beides wird nicht gehen."

Deshalb hoffe er, so Schulz, "dass wir irgendwann einen Prozess einleiten in der Debatte darum, ob es nicht sinnvoller ist, das rückgängig zu machen."