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Spende: "Wundertüte" mit 100.000-Euro für Hospiz abgegeben | BR24

© dpa/Jens Büttner

2011 gab es in Braunschweig eine ganze Reihe anonymer Spenden

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    Spende: "Wundertüte" mit 100.000-Euro für Hospiz abgegeben

    Ein unbekannter Wohltäter hat dem Braunschweiger Hospiz 100.000 Euro vermacht. Die 200 Scheine im Wert von 500 Euro waren in einem Umschlag mit der Aufschrift Wundertüte verpackt. 2011 gab es eine ganze Serie anonymer Spenden in der Stadt.

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    Ein anonymer Wohltäter hat in Braunschweig 100.000 Euro an ein Hospiz gespendet. "Wir kriegen heute alle das breite Lächeln nicht mehr aus dem Gesicht heraus", sagte die Leiterin der Einrichtung, Petra Gottsand. Das Geld war am Montag über die "Braunschweiger Zeitung" an das Hospiz übergeben worden.

    Spender versichert: 100.000 Euro sind sauberes Geld

    Nach Angaben der Zeitung versicherte der Spender, dass die Summe ausschließlich aus versteuertem Einkommen stammt und bat um Anonymität. 200 Scheine im Wert von je 500 Euro verpackte er offenbar selbst. "Hinten steht "Wundertüte" darauf", sagte die Hospizleiterin. Wofür das Geld eingesetzt werden soll, will Gottsand mit ihrem Team beraten.

    2011 war in Braunschweig das Jahr der anonymen Spenden

    Seit 2011 wurden in Braunschweig immer wieder Umschläge mit hohen Beträgen für soziale Zwecke verteilt. Meist lag ein Zeitungsartikel bei, der auf den Verwendungszweck hinwies. Diesmal schrieb der unbekannte Spender in seinem Begleitschreiben: "Schwerstkranken Menschen das Sterben zu erleichtern, ist ein Zeichen menschlicher Wärme und erfordert Respekt und Anerkennung." Das Hospiz hat zwölf Zimmer für Menschen, die ihre letzte Lebensphase angetreten haben.