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Kampf um Braunkohle: Polizei räumt Baumhäuser im Hambacher Forst | BR24

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Polizei räumt Baumhäuser von Braunkohlegegnern im Hambacher Forst

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Kampf um Braunkohle: Polizei räumt Baumhäuser im Hambacher Forst

Die Polizei hat im Hambacher Forst in Nordrhein-Westfalen begonnen, Braunkohlegegner zu vertreiben. Der Energieversorger RWE will dort große Teile des Waldes roden, um Braunkohle abbauen zu können. Jahrelang waren die Aktivisten dort geduldet worden.

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Spezialkräfte der Polizei holten heute erste Aktivisten aus den Bäumen im Hambacher Forst und zerstören einige der von ihnen errichteten Bauten im Wald. Die Baumhäuser gelten mittlerweile als Symbol für den Widerstand gegen den Braunkohleabbau.

Räumungsbefehl gerichtlich bestätigt

Am Abend wurde der Räumungsbefehl auch ein weiteres Mal gerichtlich bestätigt. Das Verwaltungsgericht Köln lehnte einen Eilantrag gegen die Räumung eines einzelnen Baumhauses ab. Eine Gerichtsprecherin sagte im Anschluss, sie gehe davon aus, dass auch bei weiteren, noch ausstehenden Eilentscheidungen, gegen die Aktivisten entschieden werde.

Polizisten mit Molotow-Cocktails beworfen

Bislang wurden bei der Räumungsaktion drei Personen von der Polizei in Gewahrsam genommen, da es auch mehrere Zwischenfälle gab. Zuletzt scherten 40 bis 50 Braunkohlegegner aus einer genehmigten Demonstration aus und rannten zu den in Baumhäusern lebenden Aktivisten. Zuvor waren Beamte mit Molotow-Cocktails beworfen und mit Zwillen beschossen worden.