BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

NEU

Brasiliens Kampf gegen Zika-Virus | BR24

© dpa/pa/Gustavo Amado

Die Stechmücke Aedes aegypti gilt als Überträger

Per Mail sharen

    Brasiliens Kampf gegen Zika-Virus

    Das Zika-Virus kann zu Missbildungen bei Babys führen. Jetzt verstärkt Brasilien den Kampf gegen das gefährliche Virus, das von Mücken übertragen wird - und legt einen Nationalen Aktionsplan vor.

    Per Mail sharen

     Ministerien, Behörden, Bundesstaaten und Kommunen sollen künftig enger zusammenarbeiten. Nach Angaben von Präsidentin Dilma Rousseff gibt es drei Schwerpunkte: Die Bekämpfung von Mücken, die Gesundheitsfürsorge für Patienten sowie Schulungen und medizinische Forschung.

    Zuletzt hatte das Gesundheitsministerium vor einem Zusammenhang zwischen dem Virus und Schädelfehlbildungen bei Säuglingen (Mikrozephalie) gewarnt. 

    "Wir wollen diese Krankheit auf nationaler Ebene bekämpfen, weil schon 14 Bundesstaaten betroffen sind", sagte Rousseff. 

    Es gehe nicht um Panikmache. Aber man wisse, dass das Problem angegangen werden müsse. 

    Während Fußball-WM eingeschleppt 

    Die Behörden hatten vor einiger Zeit einen Zusammenhang zwischen Mikrozephalie und dem aus Afrika eingeschleppten Zika-Virus festgestellt. Dieses soll während der Fußball-WM 2014 nach Brasilien gekommen sein. Das Virus, dessen Symptome einer Dengue-Fiebererkrankung ähneln, galt bisher als harmlos. Dann wurde im November der erste Todesfall eines Zika-Patienten in Brasilien bestätigt. Als Überträger des Zika-Virus gilt die Stechmücke Aedes aegypti, die ebenfalls für die Übertragung von Dengue, Gelbfieber und das Chikungunyafieber verantwortlich ist.