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Brände in Kalifornien: Zehntausende auf der Flucht vor dem Feuer | BR24

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Noch ist keine Entwarnung in Sicht: Das ganze Wochenende hindurch kämpfen Feuerwehrleute in Kalifornien mit diversen Bränden. Wegen andauernder Feuergefahr sind mittlerweile 90.000 Menschen im Norden des Staates von Evakuierungen betroffen.

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Brände in Kalifornien: Zehntausende auf der Flucht vor dem Feuer

Angesichts der Waldbrände in Kalifornien haben die Behörden weitere rund 50.000 Menschen angewiesen, ihre Häuser zu verlassen. Der Norden Mexikos ist ebenfalls von den verheerenden Feuern betroffen - dort gab es Tote.

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Die verheerenden Waldbrände in Kalifornien haben Zehntausende weitere Menschen in die Flucht getrieben. Die Behörden ordneten an, dass im nördlichen Bezirk Sonoma rund 50.000 Menschen ihre Häuser verlassen müssen. Die Evakuierung betraf die Ortschaften Windsor und Healdsburg.

In der Weinbauregion rund 120 Kilometer nördlich von San Francisco haben sich die Flammen auf eine Fläche von mehr als 100 Quadratkilometern ausgebreitet - mehr als die Fläche Manhattans. Nach Angaben der Behörden wurden 49 Gebäude zerstört, weitere 23.500 sind bedroht. Mehr als 2000 Helfer bekämpfen das sogenannte "Kincaid"-Feuer.

Erste Evakuierte kehren zurück

Wegen des sogenannten "Tick"-Feuers in Südkalifornien mussten zwischenzeitlich 40.000 Menschen ihre Häuser verlassen. Am Samstag konnten viele Betroffene wieder zurückkehren. Allerdings bedroht das Feuer weiter rund 10.000 Gebäude. Bei dem Brand in der Umgebung von Santa Clarita rund 50 Kilometer nördlich von Los Angeles wurden neun Häuser zerstört. Eine Fläche von mehr als 18 Quadratkilometern wurde verkohlt. Mehr als 1300 Helfer sind zur Bekämpfung dieses Feuers im Einsatz. Weder beim "Kincaid"- noch beim "Tick"-Feuer wurden bis Samstag Tote oder Verletzte gemeldet.

Brände auch in Mexiko

Auch im mexikanischen Bundesstaat Baja California - mehrere hundert Kilometer weiter im Süden - wüteten Waldbrände. Am stärksten betroffen war die Gemeinde Ensenada an der Pazifikküste, wie Mexikos Zivilschutzbehörde am Samstag mitteilte. Am Freitag waren bei Bränden in der Region drei Menschen ums Leben gekommen, vier wurden verletzt. Hunderte Soldaten waren zur Brandbekämpfung im Einsatz.

Fast eine Million Menschen ohne Strom

In Nordkalifornien kündigte der Energieversorger Pacific Gas & Electric (PG&E) wegen der hohen Waldbrandgefahr an, fast einer Million Kunden den Strom abzustellen. PG&E teilte am Samstag mit, betroffen seien 940.000 Kunden – 90.000 mehr als zunächst geplant.

Bei starken Winden droht die Gefahr, dass Strommasten umstürzen oder Äste Leitungen abreißen und somit Feuer auslösen. Der Waldbrand in der nordkalifornischen Ortschaft Paradise, der im November vergangenen Jahres 85 Menschen das Leben kostete, soll durch defekte Stromleitungen verursacht worden sein.

Gefährliche Winde drohen

Der Nationale Wetterdienst warnte vor gefährlich starken Winden bei gleichzeitig niedriger Luftfeuchtigkeit bis Montag. Diese angesichts der Stärke und Dauer der Winde potenziell "historische" Kombination werde zur schnellen Ausweitung möglicher Brände führen.

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In Kalifornien hat wegen der verheerenden Waldbrände ein Energieversorger angekündigt den Strom abzustellen. Fast eine Million Menschen könnten davon betroffen sein.