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Söder: Schulen in Bayern öffnen ab 11. Mai | BR24

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Ministerpräsident Söder sprach sich dafür aus, in der Corona-Krise weiterhin vorsichtig zu agieren. Das gelte vor allem für die Schulen. Kitas und Grundschulen bleiben daher vorerst zu. Eine Ausnahme gilt für die Übertrittsklassen.

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Söder: Schulen in Bayern öffnen ab 11. Mai

Bundeskanzlerin Merkel und Ministerpräsident Söder informierten am Mittwoch über weitere Schritte in der Corona-Krise. Einzelne Geschäfte sollen ab Montag unter strengen Auflagen öffnen. Die Schule soll in Bayern schrittweise ab 11. Mai beginnen.

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Schulöffnung, Mundschutzpflicht, Kontaktbeschränkungen: Bereits in den vergangenen Tagen waren diese Themen auf politischer Ebene umstritten - weshalb viele auf klare Vorgaben aus Berlin warteten. Die Einigung der Länderchefs mit Bundeskanzlerin Merkel auf gemeinsame Maßnahmen, dauerte am Mittwoch zunächst länger als erwartet.

In ihrer Pressekonferenz äußert sich Merkel (CDU) am Abend dazu, wie es mit den Corona-Maßnahmen weitergehen wird.

18.36 Uhr: Scholz: "Welt hat sich für uns geändert"

Es wird nach Worten von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) noch "eine lange Zeit geben", in der Deutschland sein wirtschaftliches und soziales Leben so verändern müsse, dass es mit dem Virus leben könne. "Wir bewegen uns in eine neue Normalität", sagt Scholz. Mit Augenmaß und Zuversicht könnten jetzt erste Veränderungen vorgenommen werden.

18.25 Uhr: Tschentscher: "Das Eis ist dünn"

Der Erste Bürgermeister von Hamburg, Peter Tschentscher (SPD), betonte, dass es gelungen sei die Infektionsketten zu verlangsamen, "das Eis sei jedoch dünn". Deshalb dürfe man jetzt nicht in einigen Bereichen zu viel riskieren. "Wir werden über Monate noch mit solchen Einschränkungen leben müssen."

18.20 Uhr: Söder bestätigt Merkel - weitgehend

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die von Bundeskanzlerin Angela Merkel vorgestellten Maßnahmen weitgehend bestätigt. Die Geschäfte würden "im Süden zeitverzögert" öffnen, so Söder. Die Schulen sollen den Unterricht ab dem 11. Mai wieder aufnehmen. Grundschulen und Kitas blieben weiter geschlossen, Notfallbetreuungen würden aber aufrecht erhalten.

Restaurants, Biergärten und andere Gastronomiebetriebe können nach Söders Worten nicht auf rasche Lockerungen hoffen. "Man kann in der Gastronomie schon per se keinen Mundschutz organisieren", sagt Söder. "Wir haben keine unkontrollierten Exit-Strategien diskutiert, sondern wir setzen weiter auf Vorsicht", sagte der CSU-Chef weiter.

18.15 Uhr: Am 30. April weitere Informationen

Am 30. April soll, laut Bundeskanzlerin Merkel noch einmal über die Maßnahmen und mögliche Lockerungen beraten werden.

18.14 Uhr: Öffnung von Geschäften bis 800 Quadratmeter

Die Öffnung der Geschäfte solle mit Schutzkonzepten nach und nach erfolgen, hieß es weiter. Es sei vereinbart worden, dass ab Montag Geschäfte bis 800 Quadratmetern Verkaufsfläche unter Auflagen wieder öffnen dürfen. Für Friseurbetriebe solle dies ab 4. Mai gelten.

18.12 Uhr: Abschlussklassen zuerst in den Unterricht

Schüler in höheren Klassen sollten zuerst wieder in den Unterricht zurückgeführt werden, so Merkel. Das soll ab dem 04. Mai passieren. Dazu sollte die Kultusministerkonferenz in den nächsten Wochen ein Konzept entwickeln. Es brauche reduzierte Gruppen, was einen hohen logistischen Aufwand bedeute, so Merkel.

18.10 Uhr: Tragen von Masken wird empfohlen

"Es ist geboten, diese Masken im öffentlichen Leben zu tragen, vor allem auch im ÖPNV und im Einkauf", sagte Merkel. "Wir glauben, dass wir jeden Tag jetzt mehr Masken bekommen."

18.08 Uhr: Weiter Mindestabstand - Verstöße werden geahndet

Die bisherigen getroffenen Maßnahmen bezüglich des Mindestabstands sollten eingehalten werden. Verstöße würden geahndet, so Merkel.

Religiöse Feierlichkeiten wie Gottesdienste sollen laut der Kanzlerin "zunächst weiter nicht stattfinden". Noch in dieser Woche werde es mit Religionsvertretern aber Gespräche geben, "wie man einen einvernehmlichen Weg für das weitere Vorgehen" finde.

18.07 Uhr: "Haben einen Zwischenerfolg erreicht"

"Wir haben etwas erreicht", sagte Merkel mit Blick auf die Zahlen des Robert Koch-Instituts. Es sei ein Zwischenerfolg - der aber auch zerbrechlich sei.

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