BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

BP muss wegen Ölkatastrophe 20 Milliarden Dollar zahlen | BR24

© pa/dpa/Dan Anderson
Bildrechte: pa/dpa/Dan Anderson

Archivbild aus dem Jahr 2010: Säuberungsarbeiten in Alabama nach der Ölkatastrophe

Per Mail sharen

    BP muss wegen Ölkatastrophe 20 Milliarden Dollar zahlen

    Der Mineralölkonzern BP muss wegen der Umweltverschmutzung durch die Explosion der Bohrinsel "Deepwater Horizon" etwa 20 Milliarden US-Dollar Strafe zahlen. Ein US-Bundesrichter stimmte nun einem Vergleich zwischen BP und mehreren US-Staaten zu.

    Per Mail sharen

    Damit wurde ein jahrelanger Rechtsstreit über die Folgen der Explosion vom 20. April 2010 beigelegt, bei der elf Arbeiter getötet wurden. Damals strömten 473 Millionen Liter Öl in den Golf von Mexiko. Der Vergleich zwischen dem Unternehmen und mehreren US-Staaten umfasst Strafzahlungen, Kosten für die Wiederherstellung der Umwelt und einen Ausgleich für wirtschaftliche Nachteile. Das Geld soll über einen Zeitraum von 16 Jahren ausgezahlt werden. Zu den betroffenen Staaten zählen Florida, Alabama, Mississippi und Louisiana.

    Es handelt sich um den größten Vergleich in einer Umweltangelegenheit sowie den größten zivilen Zahlungsausgleich mit einem einzigen Rechtsträger. 2012 erzielte BP eine ähnliche Einigung mit privaten Anwälten von Firmen und Anwohnern, die angeführt hatten, dass die Ölpest ihnen Geld gekostet habe.

    BP schätzt Gesamtkosten auf 53 Milliarden Dollar

    BP hat geschätzt, dass sich seine Kosten inklusive der ursprünglichen Säuberungsarbeiten und die verschiedenen Vergleiche und Strafen auf mehr als 53 Milliarden Dollar (rund 46,5 Milliarden Euro) belaufen werden.