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Zum Abschuss frei: Botsuana hebt Verbot der Elefantenjagd auf | BR24

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Botsuana hebt Verbot der Elefantenjagd auf

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    Zum Abschuss frei: Botsuana hebt Verbot der Elefantenjagd auf

    Es gibt immer weniger Elefanten in Afrika. Nun will Botsuana, das Land mit der größten Elefantenpopulation, das Jagdverbot auf die Dickhäuter aufheben. Der Grund: Konflikte zwischen Menschen und Elefanten. Und ein neuer Präsident.

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    Botsuana will Elefanten wieder zum Abschuss freigeben: ein Verbot der Elefantenjagd wird nach nur fünf Jahren wieder aufgehoben. Die Elefantenpopulation sei ausreichend groß und beeinträchtige die Landwirtschaft, erklärte das Umweltministerium in Gaborone am Mittwoch. Die Entscheidung dürfte bei Artenschützern für Kritik sorgen.

    Jagd auf Elefanten erst 2014 verboten

    Die Jagd auf Elefanten war in dem im südlichen Afrika gelegenen Land erst 2014 unter dem damaligen Präsidenten Ian Khama verboten worden. Im vergangenem Jahr trat dessen Nachfolger Mokgweetsi Masisi sein Amt an - und binnen weniger Monate begann eine Überprüfung der Entscheidung.

    Elefanten dringen auf Felder der Bauern vor

    Dabei hätten die befragten Experten sich für eine Aufhebung ausgesprochen, erklärte das Umweltministerium nun. Zur Begründung verwies das Ministerium auf eine steigende Zahl der "Konflikte zwischen Menschen und Elefanten" und deren Folgen für das Einkommen von Bauern.

    Botsuana: Größte Elefantenpopulation in Afrika

    Botsuana hat mit rund 135.000 Tieren die größte Elefantenpopulation in Afrika. Einige Experten gehen sogar mehr als 160.000 Exemplaren aus, fast dreimal so viele wie vor 30 Jahren. Die Tiere leben in nicht umzäunten Naturparks und dringen auch auf die Felder von Bauern vor, wo sie Schäden anrichten.

    Die Aufhebung des Jagdverbots dürfte der regierenden Demokratischen Partei (BDP) bei der Parlamentswahl im Oktober vor allem in ländlichen Gebieten Stimmen bringen.

    Zahl der Elefanten in Afrika sinkt

    Auch wenn die Zahl der Elefanten sich in einigen Gebieten Afrikas erhöht hat, ist sie nach Angaben des Internationalen Naturschutzverbands IUCN innerhalb des vergangenen Jahrzehnts insgesamt um rund 110.000 auf 415.000 gefallen.