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Bombenanschlag auf den Philippinen - mindestens 14 Tote | BR24

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Bei zwei Bombenexplosionen im Süden der Philippinen sind mindestens 14 Menschen getötet und mehr als 70 verletzt worden. Als Drahtzieher der Anschläge vermutet das Militär die islamistische Terrorgruppe Abu Sayyaf.

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Bombenanschlag auf den Philippinen - mindestens 14 Tote

Bei zwei Explosionen im Süden der Philippinen sind mindestens 14 Menschen getötet und mehr als 70 weitere verletzt worden. Unter den Todesopfern sollen Soldaten, Zivilisten und ein Polizisten sein.

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Von
  • BR24 Redaktion

Bei einem Bombenanschlag im Süden der Philippinen sind am Montag mindestens vierzehn Menschen getötet und mehr als 70 weitere Personen verletzt worden. Der Angriff ereignete sich auf der Insel Jolo, wo von der Regierung unterstützte Sicherheitskräfte seit Langem gegen die militante Islamistengruppe Abu Sayyaf kämpfen. Die Insel Jolo gilt als Hochburg der Abu Sayyaf.

Zwei Explosionen kurz hintereinander

Den Tag über war die Zahl der bestätigten Opfer stündlich gestiegen. Bei den Todesopfern handelt es sich laut Regierung um sieben Soldaten, sechs Zivilisten und einen Polizisten.

Die erste Explosion ereignete sich auf einer Hauptstraße in der Stadt Jolo. Eine selbstgebaute, an einem parkenden Motorrad befestigte Bombe explodierte vor einem Supermarkt, sagte der Offizier Corleto Vinluan vor Reportern. Bei einem kurz darauf verübten Selbstmordanschlag sprengte sich nach Vinluans Angaben eine Frau in die Luft, als Polizisten gerade den ersten Tatort absperrten.

Mitglied der Abu Sayyaf hinter Anschlag vermutet

Wie ein regionaler Militärkommandeur erklärte, wird hinter den Anschlägen Mundi Sawadjaan vermutet, ein Bombenexperten der Abu Sayyaf. Der Islamist soll unter anderem auch für den Bombenanschlag auf die katholische Kathedrale von Jolo im Januar 2019 verantwortlich sein, bei dem mehr als 20 Menschen ums Leben kamen.

Abu Sayyaf wird für einige der schwersten Terrorangriffe und Entführungen auf den Philippinen verantwortlich gemacht. Die Miliz versucht seit langem, mit Entführungen und Lösegeldzahlungen ihren bewaffneten Kampf zu finanzieren.

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