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Bischof Walter Mixa
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Martin Jarde
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Bischof Walter Mixa

Wie "Stuttgarter Zeitung" und "Stuttgarter Nachrichten" am Wochenende berichten, referierte der 2010 zurückgetretene Kirchenmann am Donnerstagabend vor rund 35 Zuhörern auf Einladung von AfD-Stadtrat Eberhard Brett.

Muslime müssen Möglichkeit haben, Moscheen zu bauen

Er akzeptiere das Glaubensbekenntnis der Muslime, habe Mixa auf die "berechtigte Frage" betont, ob man sich zunehmender Islamisierung in Deutschland unterwerfen oder Widerstand leisten müsse. Man müsse den Muslimen ermöglichen, in Deutschland Moscheen zu bauen. Im Gegenzug müssten sie aber die hiesigen Christen akzeptieren.

Moscheen sollten keine Herrschaftsbauten sein, die einen Willen "zur Moslemisierung Europas" dokumentierten. Die Zeitungen zitieren Mixa weiter mit den Worten:

"Islam heißt Unterwerfung, und es gibt im Islam leider auch diese Gewalttätigkeiten." Bischof Walter Mixa

Jeder, der nach Deutschland kommt, müsse Artikel 1 GG akzeptieren

Daher müsse jeder, der nach Deutschland komme, "klar festgelegt werden auf den Paragrafen 1 des Grundgesetzes", wonach jeder Mensch gleichwertig und gleich würdig und jeder vom anderen zu achten sei.

Mixa war von 1996 bis 2005 Bischof in Eichstätt und wechselte dann nach Augsburg. 2010 wurde er nach Prügel- und Veruntreuungsvorwürfen sowie wegen des falschen Verdachts, einen Ministranten sexuell missbraucht zu haben, zum Rücktritt gedrängt. Seither lebt er zurückgezogen im Bistum Eichstätt.