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Beziehung mit Mitarbeiterin: McDonald's entlässt Vorstandschef | BR24

© dpa/pa/Richard Drew

Steve Easterbrook, Vorstandsvorsitzender der Schnellrestaurantkette McDonald's

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    Beziehung mit Mitarbeiterin: McDonald's entlässt Vorstandschef

    Der Vorstandsvorsitzende von McDonalds ist wegen einer Beziehung zu einer Mitarbeiterin entlassen worden. Steve Easterbrook habe durch die Affäre "schlechtes Urteilsvermögen" gezeigt, erklärte das Unternehmen.

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    Wegen einer Liebesbeziehung mit einer Mitarbeiterin hat der Aufsichtsrat von McDonald's seinen Vorstandsvorsitzenden Steve Easterbrook entlassen. Easterbrook habe durch die Beziehung mit einer ihm dienstlich unterstellten Person gegen Vorschriften der Firma verstoßen, begründete McDonald's die Entscheidung.

    Sein Nachfolger wird demnach Chris Kempczinski sein, der bislang für das US-Geschäft mit seinen rund 14.000 Filialen zuständig war. Kempczinski arbeitet seit 2015 für McDonald's, zuvor war er beim Lebensmittelkonzern Kraft Foods tätig.

    Beziehung war von beiden Seiten gewünscht

    US-Medien zitierten aus einer E-Mail, die Easterbrook am Sonntag an seine Mitarbeiter geschickt hatte. "Das war ein Fehler", schrieb er demnach. "In Anbetracht der Werte des Unternehmens bin ich auch der Meinung des Aufsichtsrats, dass es für mich Zeit ist, weiterzuziehen." Die Beziehung, die zur Entlassung führte, war laut McDonald's einvernehmlich.

    Das Unternehmen mit weltweit rund 36.000 Schnellrestaurants hatte seine Investoren unter Easterbrooks Führung zuletzt eher enttäuscht. Im dritten Quartal war der Gewinn verglichen mit dem Vorjahreswert um zwei Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar (ca.1,4 Milliarden Euro) gesunken. Der US-Absatz in etablierten Filialen legte mit einem Plus von 4,8 Prozent zwar zu, blieb aber unter den Prognosen der Analysten.