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Beweismaterial wird ausgewertet

In der Spitzelaffäre um Ditib-Imame haben Ermittler bei Razzien in Wohnungen vier islamischer Geistlicher Beweismittel sichergestellt. Das Material werde nun ausgewertet, teilte eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft mit.

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Der Bundesanwaltschaft zufolge wurden unter anderem Kommunikationsmittel, Datenträger und schriftliche Unterlagen sichergestellt. Es werde geprüft, inwieweit sich der Tatverdacht gegen die Geistlichen erhärten lasse. Die bisherigen Erkenntnisse hätten für Haftbefehle des Ermittlungsrichters am Bundesgerichtshof (BGH) nicht ausgereicht.

Wohnungen durchsucht

Am Morgen hatten Ermittler Wohnungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz durchgesucht. Der Sprecherin der Bundesanwaltschaft zufolge stehen die vier Geistlichen unter Verdacht, Informationen über Anhänger der Gülen-Bewegung im Auftrag des türkischen Präsidiums für Religionsangelegenheiten gesammelt und diese an das türkische Generalkonsulat in Köln weitergegeben zu haben.

Wer die Beschuldigten sind und wo genau die Durchsuchungen stattfanden, sagte sie nicht. In Rheinland-Pfalz gab es nach Informationen aus Ermittlerkreisen einen Einsatz in der Ortschaft Fürthen im Westerwald, wo eine Ditib-Moschee steht.

Informationen an Türkei weitergegeben

Seit Wochen sorgt die Enthüllung für Furore, Imame des türkisch-islamischen Moscheeverbands Ditib sollen Information über in Deutschland lebende Gülen-Anhänger an die Türkei weitergegeben haben. Ankara macht Anhänger des in den USA lebenden Predigers Fethullah Gülen für den Putschversuch im vergangenen Sommer verantwortlich.