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Frankfurt: Kind stirbt nach Stoß unter ICE | BR24

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Am Frankfurter Hauptbahnhof hat ein Mann einen achtjährigen Buben und dessen Mutter vor einen einfahrenden ICE gestoßen. Die Mutter konnte isch aus dem Gleisbett retten, der Achtjährige wurde von dem Zug überrollt und starb.

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Frankfurt: Kind stirbt nach Stoß unter ICE

Am Hauptbahnhof in Frankfurt am Main sind laut Polizei ein achtjähriger Junge und seine Mutter von einem Mann vor einen einfahrenden ICE gestoßen worden. Der Junge kam dabei ums Leben. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen.

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Das Kind wurde demnach am Bahnsteig 7 von dem Zug erfasst und getötet, während sich die 40-jährige Mutter noch rechtzeitig aus dem Gleisbett retten konnte. Ob sie verletzt wurde, ist noch unklar. Nach Polizeiangaben versuchte der Mann offenbar, auch noch eine weitere Person auf die Schienen zu stoßen, die sich aber in Sicherheit bringen konnte.

Mordkommission ermittelt

Ein Verdächtiger wurde laut Polizei festgenommen. Laut Polizei handelt es sich um einen 40-Jährigen aus Eritrea. Er war zunächst geflüchtet, wurde aber außerhalb des Bahnhofs mithilfe von Passanten gefasst. Derzeit werde von einer Mordkommission ermittelt, ob es sich um den Täter handelt, so die Polizei.

Die Website hessenschau.de. berichtete, ein Mann in dunkler Kleidung habe das Kind vor den Zug gestoßen. "Die Leute sind heulend zusammengebrochen", meinte eine Augenzeugin, die im einfahrenden ICE 592 aus Düsseldorf saß, der das Kind offenbar erfasste, gegenüber dem hr. Mehrere Reisende mussten medizinisch versorgt werden. Der Bahnsteig habe voller Kinder gestanden, sagte die Zeugin.

Mehrere Gleise gesperrt

Am Hauptbahnhof wurden die Gleise 4 bis 9 für mehrere Stunden gesperrt. Es kam zu Ausfällen und Verspätungen, wie eine Sprecherin der Deutschen Bahn sagte.

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