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Bericht: Kohl-Sohn verklagt Ministerium wegen Maskengeschäft | BR24

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5,48 Millionen Euro: Kohl-Sohn verklagt Gesundheitsministerium

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    Bericht: Kohl-Sohn verklagt Ministerium wegen Maskengeschäft

    Einer der Söhne des verstorbenen Altbundeskanzlers Kohl führt wegen eines Geschäfts mit Corona-Schutzmasken Klage gegen das Gesundheitsministerium. Laut einem Zeitungsbericht geht es um knapp fünfeinhalb Millionen Euro.

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    • BR24 Redaktion

    Walter Kohl, einer der Söhne des verstorbenen Altbundeskanzlers Helmut Kohl (CDU), hat wegen eines Geschäfts mit Corona-Schutzmasken Klage gegen die Bundesregierung eingereicht. Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung (Samstag) verklagt er Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vor dem Landgericht Bonn auf annähernd 5,5 Millionen Euro. Die Zeitung stützt sich dabei auf eine Sprecherin des Landgerichts.

    Unbezahlte FFP2-Masken?

    Hintergrund sei eine Lieferung von einer Million FFP2-Schutzmasken im Frühjahr vergangenen Jahres. Damals habe sich die Firma Kohl Consult GmbH an einer Ausschreibung des Ministeriums beteiligt und den Auftrag erhalten, eine Million FFP2-Masken zum Stückpreis von 4,50 Euro zu liefern. Die Rechnung habe das Ministerium noch nicht beglichen.

    Weitere Verfahren wegen angeblich unbezahlter Masken

    Das Gesundheitsministerium erklärte laut "Bild", es wolle sich zu den "Details laufender Verfahren" nicht äußern. Es gibt derzeit eine ganze Reihe weiterer Verfahren, in denen es um Maskenlieferungen und nicht oder nur teilweise bezahlte Ware geht.

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