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Beliebteste Vornamen: Emma und Ben bleiben Favoriten | BR24

© dpa/pa, Christin Klose

Baby in ein Babybett

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    Beliebteste Vornamen: Emma und Ben bleiben Favoriten

    Der Hobby-Forscher Knud Bielefeld wertete die Geburtsmeldungen der Standesämter aus. Stark im Kommen sind Frieda und Ella sowie Matteo und Emil. Emma und Ben bleiben die beliebtesten Vornamen in Deutschland.

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    An der Spitze des Rankings für die beliebtesten ersten Vornamen im Jahr 2019 liegen nach wie vor die Namen Emma und Ben. Ben landet damit bereits zum neunten Mal in Folge auf Platz 1, Emma zum vierten Mal seit 2014.

    Kurze Namen sind beliebt

    Emilia und Hannah folgen ziemlich dicht darauf. Danach folgen Mia, Sophia/Sofia, Lina, Mila, Marie, Ella und Lea. Bei den Jungs entschieden sich viele Eltern noch für Paul, Finn/Fynn, Leon, Jonas, Noah, Elias, Felix, Luis/Louis und Henri/Henry. "Gerade auch kurze Namen sind sehr beliebt seit Jahren und werden auch immer beliebter", so der Hobby-Forscher Bielefeld zu seiner Auswertung.

    Der Vorname Greta ist wie auch schon in den Vorjahren auf Platz 30 der Statistik des Hobby-Namensforschers Knud Bielefeld aus Ahrensburg zu finden. Aber: Der Name ist stark im Kommen.

    Für die Statistik hat der studierte Wirtschaftsinformatiker Bielefeld mit seinen Helfern die Angaben von Geburtskliniken und Standesämtern ausgewertet. Insgesamt stützt er sich eigenen Angaben zufolge auf 592 verschiedene Quellen aus 466 Städten. Für das Jahr 2019 hat er so 177.570 Geburtsmeldungen aus ganz Deutschland erfasst und ausgewertet.

    Die Bayern bewahren alte Namen

    Die auffälligsten Unterschiede bei den Regionen gebe es in Bayern, so Bielefeld. Dort würden Eltern immer wieder auch Namen für ihre Babys wählen, die woanders längst aus der Mode seien, wie beispielsweise Andreas oder Michael. Zudem kämen typisch bayerische Namen wie Xaver, Korbinian und Veronika fast ausschließlich im Freistaat vor.

    Bei den zweiten Vornamen ist Greta im Kommen, also der Vorname der schwedischen Klima-Aktivistin Thunberg. Auf den vorderen Rängen landet Greta aber trotzdem nicht. Ansonsten hatten gesellschaftliche Ereignisse oder berühmte Menschen keinen Einfluss auf das Namenslisten-Ranking. Weder Archie (Sohn von Prinz Harry und seiner Frau Meghan), noch Rezo (Youtuber mit blauen Haaren), Eilish (bekannte amerikanische Sängerin) oder Malaika (deutsche Weitsprungweltmeisterin) wurden in diesem Jahr zu Modenamen.