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Alex Bjaljazki

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    Belarusse Bjaljazki erhält alternativen Nobelpreis

    Der belarussische Menschenrechtler Alex Bjaljazki erhält für seinen Einsatz zur Stärkung der Zivilgesellschaft und Demokratie den alternativen Nobelpreis. Das teilte die in Stockholm ansässige Right-Livelihood-Stiftung mit.

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    • BR24 Redaktion

    Der Demokratieaktivist Alex Bjaljazki ist mit dem diesjährigen Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet worden. Wie die Right-Livelihood-Stiftung in Stockholm Bjaljazki mitteilt, stehe das von Bjaljazki gegründete Menschenrechtszentrum "Wjasna" für den "entschlossenen Kampf zur Verwirklichung von Demokratie und Menschenrechten in Belarus". Neben dem 58-Jährigen erhalten drei weitere Aktivisten aus dem Iran, den USA und Nicaragua den Alternativen Nobelpreis.

    Wjasna, eine der wichtigsten Nichtregierungsorganisationen in Belarus, beobachtet Wahlen und dokumentiert Menschenrechtsverletzungen. Seit dem Beginn der Proteste infolge der umstrittenen Präsidentschaftswahl vom 9. August spielt Wjasna in Belarus eine besondere Rolle in der Demokratiebewegung.

    Iranerin Sotudeh und US Bürgerrechtler Bryan Stevenson weitere Preisträger

    Zu den weiteren Preisträgern zählt die iranische Frauenrechtlerin und Anwältin Nasrin Sotudeh. Sie wird für ihr "furchtloses Engagement - unter hohem persönlichem Risiko - zur Förderung politischer Freiheiten und der Menschenrechte im Iran" ausgezeichnet.

    US-Bürgerrechtler Bryan Stevenson wird für seine Bemühungen um eine Reform der US-Strafjustiz ausgezeichnet. Er engagiert sich für eine Gleichbehandlung Weißer und Schwarzer durch die Justiz und für zum Tode Verurteilte. Lottie Cunningham Wren aus Nicaragua erhält die Auszeichnung für ihren "unermüdlichen Einsatz für den Schutz des indigenen Landes und der indigenen Gemeinschaften vor Ausbeutung und Plünderung".

    Die Preise sind mit jeweils mit einer Million schwedischen Kronen (knapp 95.000 Euro) dotiert. Das Geld ist für die Unterstützung der Arbeit der Preisträger gedacht und nicht zur persönlichen Verwendung. Im vergangenen Jahr war unter anderen die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg ausgezeichnet worden.

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