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Frühling macht Pause: Das Schmuddelwetter kehrt zurück | BR24

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Spaziergänger am Ostermontag an der Isar (Symbolbild)

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    Frühling macht Pause: Das Schmuddelwetter kehrt zurück

    Schnee statt Sonne: In den kommenden Tagen wird es in weiten Teilen Bayerns ungemütlich. Was die Einhaltung der Corona-Regeln betrifft, zog der Innenminister für die vergangenen Ostertage mit ihren frühlingshaften Temperaturen eine positive Bilanz.

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    Von
    • BR24 Redaktion

    Das Schmuddelwetter aus dem Norden Deutschlands ist in Bayern angekommen. War es am Vormittag des Ostermontags noch weitgehend trocken, haben sich von Franken her im Laufe des Tages Regenwolken ausgebreitet, wie es der Deutsche Wetterdienst (DWD) vorhergesagt hatte. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen zwei Grad in Unterfranken und bis zu 16 Grad im Chiemgau.

    Wenig Anreiz für Ausflugsverkehr

    Für die Nacht auf Dienstag haben die Meteorologen gebietsweise Schnee und Schneeschauer vorhergesagt. Bei Temperaturen von bis zu minus sechs Grad erwartet der DWD Glätte durch Schnee, Matsch oder gefrierende Nässe. Die Woche über ist der Vorhersage nach zunächst keine Wetterbesserung in Sicht. Es bleibt nass und kühl. Damit dürfte in der nun beginnenden zweiten Woche der Osterferien auch kein großer Ausflugsverkehr an den beliebten Touristenorten herrschen.

    Positive Bilanz von Polizei und Innenminister

    Zumindest bis Ostersonntag gab es über weite Strecken schönes Wetter, was viele Bayern zu Ausflügen motivierte. Das Fazit von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) fiel am Montag jedoch positiv aus: "Die Corona-Regeln wurden am langen Osterwochenende vorbildlich eingehalten."

    Die allermeisten Menschen hätten den Ernst der Lage erkannt und trotz des schönen Osterwetters die Schutzmaßnahmen beachtet. Verstöße habe es vor allem in der Partyszene gegeben, sagte Herrmann, zumeist gegen die Kontaktbeschränkungen oder gegen die in Teilen des Freistaates geltende nächtliche Ausgangssperre. Der Polizeibilanz zufolge gab es bei Kontrollen an den besonders beliebten Ausflugszielen im Freistaat keine Probleme.

    Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte die Bürger zum Osterfest zum Verzicht aufgerufen: "Normalerweise ist Ostern das Fest, an dem man sich mit der Familie trifft, Freunde besucht, Reisen macht." Wegen Corona sehe die Lage anders aus: Also: Nicht reisen, weniger Treffen und achtsam sein und aufeinander achtgeben.

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