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Bildrechte: Sven Hoppe/dpa/dpa-Bildfunk

Besonders hart treffen die Corona-Beschränkungen etwa Gastronomie, Kulturschaffende oder Sportstudios. Bayerische Unternehmen haben seit letztem Sommer rund vier Milliarden Soforthilfen erhalten.

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Bayern: Vier Milliarden Corona-Hilfen ausgezahlt

Bayerische Unternehmen haben seit Sommer 2020 vier Milliarden Euro Corona-Soforthilfe erhalten. Über zwei Milliarden Euro davon gingen an das Gastgewerbe. An zweiter Stelle folgten die Kunst- und die Unterhaltungsbranche.

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Von
  • BR24 Redaktion
  • Nora Reinhardt

Bayerische Unternehmen haben seit Sommer 2020 vier Milliarden Euro Corona-Soforthilfe erhalten. Mehr als die Hälfte - über zwei Milliarden Euro - ging an das von der Krise hart getroffene Gastgewerbe. An zweiter Stelle folgten Kunst und Unterhaltungsbranche, dazu zählen Kinos, Theater und Museen, aber auch Freizeitparks und Fitnessstudios. Das meldete am Freitag die Industrie- und Handelskammer München und Oberbayern, die die Zuschüsse im Auftrag der Staatsregierung abwickelt. Laut IHK sind über 90 Prozent der Anträge bearbeitet.

Kammerpräsident: Mehr Umsatzeinbußen als Hilfen

Kammerpräsident Eberhard Sasse betonte, dass den vier Milliarden Hilfen fehlende Umsätze in weit größerem Ausmaß entgegenstehen. "Die aktuelle Zwischenbilanz zeigt schmerzhaft, dass die finanzielle Lage im Gastgewerbe, der Reisebranche, in der Veranstaltungswirtschaft, in der Kunst- und Kulturszene, bei den Fitnessstudios oder im stationären Einzelhandel außerhalb der lebensnotwendigen Güter großteils verheerend ist", sagte Sasse. "Die staatlichen Hilfsgelder sind eine Überbrückung in der aktuellen Krise, sie ersetzen aber niemals selbst erwirtschaftete Umsätze."

Knapp 1,9 Milliarden Euro nach Oberbayern

Nach Regierungsbezirken betrachtet floss mit knapp 1,9 Milliarden Euro fast die Hälfte der Gelder nach Oberbayern, gefolgt von Schwaben mit 531 Millionen. Auf Platz drei liegt Mittelfranken mit 486 Millionen Euro, dahinter Unterfranken (334 Mio), Niederbayern (300), Oberfranken (236) und die Oberpfalz (227).

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