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Barcelona: Fahrverbot für ältere Autos im Stadtzentrum | BR24

© BR/Oliver Neuroth

Spaniens zweitgrößte Stadt Barcelona unternimmt konkrete Schritte gegen die Luftverschmutzung. Seit heute dürfen keine älteren Autos mehr in die Innenstadt fahren. Damit ist Barcelona konsequenter als die spanische Hauptstadt Madrid.

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Barcelona: Fahrverbot für ältere Autos im Stadtzentrum

Spaniens zweitgrößte Stadt Barcelona unternimmt konkrete Schritte gegen die Luftverschmutzung. Seit heute dürfen keine älteren Autos mehr in die Innenstadt fahren. Damit ist Barcelona konsequenter als die spanische Hauptstadt Madrid.

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Barcelona geht gegen die Luftverschmutzung vor. Seit heute dürfen keine älteren Autos mehr in die Innenstadt fahren.

Benziner mit mehr als 20 Jahren müssen draußen bleiben

Die linke Stadtregierung Barcelonas hat die größte Umweltzone Südeuropas geschaffen, die sogenannte "Zona de bajas emisiones", die Zone des niedrigen Schadstoffausstoßes. Das Gebiet ist 95 Quadratkilometer groß - vier Stadtteile gehören dazu. Montags bis freitags zwischen sieben und 20 dürfen in der Umweltzone keine Benziner mehr fahren, die älter als 20 Jahre sind.

Keine Diesel, die vor 2006 zugelassen wurden

Außerdem sind Dieselautos verboten, die vor dem Jahr 2006 in Spanien zugelassen wurden. Wer sich nicht daran hält und erwischt wird, muss mindestens 100 Euro Strafe zahlen. Laut Stadt werden pro Tag nun rund 50.000 Fahrzeuge weniger in Barcelona unterwegs sein.

Wer sein Auto außerhalb Spaniens zugelassen hat, braucht eine Sondergenehmigung. Die Stickstoff-Emissionen sollen durch die neuen Regeln um 15 Prozent sinken.

Barcelona strenger als Madrid

Damit geht Barcelona entschiedener gegen die Luftverschmutzung vor als die spanische Hauptstadt Madrid: Hier ist die Umweltzone nur fünf Quadratkilometer groß, und die aktuell konservative Stadtregierung will die Regeln lockern, sodass wieder mehr Autos ins Zentrum fahren dürfen.