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Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

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    BAMF-Affäre: Auffällige Quoten und Schmiergeld

    In der Affäre um das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sind weitere Ungereimtheiten bekannt geworden. Es geht um verdächtige Schutzquoten in Bingen und um Schmiergeld für einen Dolmetscher in Bremen.

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    Die Frankfurter Allgemeine berichtet, ein Asyl-Entscheider in Bingen in Rheinland-Pfalz habe bereits vor Monaten bei Vorgesetzten Alarm geschlagen. Ihm seien die stark vom Bundesdurchschnitt abweichenden Schutzquoten für einige Nationalitäten verdächtig erschienen. So sollen in Bingen zeitweise 97 Prozent der Iraner Flüchtlingsschutz oder eine Asylanerkennung erhalten haben, bei Afghanen seien es 90 Prozent gewesen. Bundesweit lag die Quote aber bei höchstens 50 Prozent.

    In der Bremer BAMF-Außenstelle wird dem Zeitungsbericht zufolge ein früherer Dolmetscher verdächtigt, von Asylbewerbern 500 Euro dafür kassiert zu haben, dass er falsche Angaben zur Identität bescheinigte.