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BaWü-Verkehrsminister fordert flexible Arbeits- und Schulzeiten | BR24

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Die Zeiten des Unterrichtsbeginns seien schließlich "nicht in Stein gemeißelt": Der baden-württembergische Verkehrsminister, Winfried Hermann (Grüne), plädiert für flexible Schul- und Arbeitszeiten.

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BaWü-Verkehrsminister fordert flexible Arbeits- und Schulzeiten

Um in Corona-Zeiten volle Züge und Busse zu vermeiden, fordert der Verkehrsminister von Baden-Württemberg, Winfried Hermann, im Interview mit dem BR gestaffelte Anfangszeiten der Schulen. Und auch Arbeitszeiten müssten flexibler gestaltet werden.

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Damit die Schüler während der Corona-Pandemie in der kommenden kalten Jahreszeit nicht dicht an dicht im Bus sitzen müssen, sollten die Schulen nach Möglichkeit die Anfangszeiten des Unterrichts staffeln, so Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann im BR.

Unterrichtsbeginn "nicht in Stein gemeißelt"

"Man kann den Schulanfang ändern, das steht nicht in den zehn Geboten und ist auch nicht in Stein gemeißelt", sagte der Grünen-Politiker im Interview mit der Bayern 2-radioWelt. Jede Kommune und jede Gemeinde könne das eigenständig regeln, so Herrmann vor dem Beginn der Konferenz der Länder-Verkehrsminister in Saarbrücken.

"Es ist unglaublich, wie träge gerade diese Anfangszeiten in der Schule gehalten werden." Winfried Hermann

Auch flexible Arbeitszeiten gefordert

Neben gestaffelten Schulzeiten fordert Hermann auch flexible Arbeitszeiten. "Man kann das ganze Problem von vollen Bussen und vollen Bahnen am frühen Morgen am besten dadurch ausgleichen, in dem man zum Beispiel später zur Arbeit geht." Immerhin hätten die Arbeitgeber ein Interesse daran, dass die Menschen gesund bleiben.

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