BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

NEU

Bach lässt die Kassen klingeln | BR24

© pa/dpa/Daniel Reinhardt

Notenmanuskript von Johann Sebastian Bach

Per Mail sharen

    Bach lässt die Kassen klingeln

    Zugegeben, der chinesische Käufer bekommt relativ viele Noten für sein Geld: Die bis zum Rand vollgeschriebene musikalische Komposition von Johann Sebastian Bach brachte knapp drei Millionen Euro. Teuer waren auch Hinterlassenschaften von Einstein.

    Per Mail sharen

    Ein seltenes Notenmanuskript von Johann Sebastian Bach (1685-1750) ist bei Christie's in London für 2,5 Millionen Pfund (knapp drei Millionen Euro) versteigert worden. Nach Angaben des Auktionshauses wurde das historische Dokument einem privaten chinesischen Käufer zugeschlagen. Die Niederschrift aus einer anonymen Privatsammlung war zuletzt 1969 verkauft worden. 1968 hatte sie bei einer Sotheby's-Auktion 5500 Pfund erzielt.

    Das für Laute und Cembalo geschriebene Stück habe durch die "tanzende, elegante Handschrift" von Bach großen Seltenheitswert, erklärte Christie's-Spezialist Thomas Venning. Der Erlös aus dem Verkauf des beidseitig eng beschriebenen Dokuments von zwei Seiten soll laut Christie's einer "musikalischen Institution" zugute kommen.

    Nach Pfeife riechende Jacke von Einstein

    Zur Versteigerung kam auch eine viel getragene Lederjacke von Albert Einstein (1879-1955), die für 110. 500 Pfund (130.000 Euro) den Besitzer wechselte. Das Stück riecht laut Christie's noch heute intensiv nach der Pfeife des berühmten Physikers. Er trug sie nach seiner Emigration in die USA 1933 fast ständig, weil so das "Mantelproblem über Jahre gelöst" werden konnte, wie ein Zeitgenosse übermittelt hat. Der Schätzwert für die rotbraune Blousonjacke hatte bei maximal 60.000 Pfund gelegen.

    Ein Kinderbaukasten des jungen Einstein wurde für 62.500 Pfund (74.000 Euro) versteigert. Teuerstes Stück aus der Einstein-Sammlung war eine Schweizer Taschenuhr, die mit 266.500 Pfund (315.000 Euro) mehr als das Zehnfache ihres Schätzwerts erzielte.