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Auswärtiges Amt: Reisewarnung für Madrid und Baskenland | BR24

© dpa-Bildfunk/Manu Fernandez

Auswärtiges Amt: Reisewarnung für Madrid

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    Auswärtiges Amt: Reisewarnung für Madrid und Baskenland

    Das Auswärtige Amt hat seine Reisewarnung für Spanien ausgeweitet: Jetzt wird auch vor Reisen in die Hauptstadt Madrid sowie ins Baskenland gewarnt. Der Grund: "Erneut hohe Infektionszahlen."

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    Der Schritt war zuletzt schon erwartet worden: Weil in mehreren Regionen Spaniens die Corona-Infektionszahlen wieder deutlich angestiegen sind, hat das Auswärtige Amt seine Reisewarnung ausgeweitet. Zwei neue Regionen sind betroffen: Die Hauptstadt Madrid und der spanische Teil des Baskenlandes.

    Bereits seit Ende Juli gilt die Warnung vor Reisen in drei spanische Regionen, darunter Katalonien mit der Touristenmetropole Barcelona und die Strände der Costa Brava.

    Wörtlich heißt es jetzt auf den Seiten des Auswärtigen Amtes in Berlin:

    "Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Autonomen Gemeinschaften Aragón, Baskenland, Katalonien, Madrid und Navarra wird derzeit aufgrund erneut hoher Infektionszahlen und örtlichen Absperrungen gewarnt."

    Steigende Zahlen

    Begründet wird die Warnung mit "neuen regionalen Infektionsherden (...) mit einem Auftreten von mehr als 50 Fällen pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb das Robert-Koch-Institut diese Gebiete zu Risikogebieten erklärt habe. Daraus resultiere eine Quarantäneverpflichtung beziehungsweise ein kostenloser verpflichtender PCR-Test bei Einreise nach Deutschland."

    Zweite Welle - harter Schlag für Tourismus

    Seit längerem wurde in Spanien eine zweite, große Corona-Welle erwartet und befürchtet. Spanien ist mit mehr als 300.000 nachgewiesenen Infektionen und über 28.000 Toten eines der von der Pandemie am schwersten betroffenen Länder Europas. Wochenlang mussten die Bürger strenge Ausgangssperren ertragen.

    Die wirtschaftlichen Folgen spürt vor allem auch der Tourismus. Die Lage dürfte sich durch die neue, erweiterte Reisewarnung noch verschärfen. Allerdings hat sie auch eine positive Seite für Verbraucher: Sie ermöglicht es Reisenden, Buchungen kostenlos zu stornieren.

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