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Ausgangsbeschränkungen für längere Zeit nicht ausgeschlossen | BR24

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Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann hat im Bayerischen Rundfunk deutlich gemacht, dass derzeit niemand sagen kann, wann die Ausgangsbeschränkungen wieder aufgehoben werden. Der CSU-Politiker kündigte zudem stärkere Polizeikontrollen an.

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Ausgangsbeschränkungen für längere Zeit nicht ausgeschlossen

Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann hat im Bayerischen Rundfunk deutlich gemacht, dass derzeit niemand sagen kann, wann die Ausgangsbeschränkungen wieder aufgehoben werden. Der CSU-Politiker kündigte zudem stärkere Polizeikontrollen an.

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Die Ausgangsbeschränkungen in Bayern gelten zunächst bis zum 3. April - eine Verlängerung der Maßnahmen wäre jedoch möglich. Der CSU-Politiker Joachim Herrmann setzt aber darauf, dass die Maßnahmen Wirkung zeigen. "Wir hoffen, dass wir in den nächsten 14 Tagen erleben können, dass die Zahl der Neu-Infektionen zurückgeht. Aber im Moment weiß das natürlich keiner."

Es sei müßig darüber zu spekulieren, wo man in zwei Wochen sei. Herrmann zufolge gibt es nach dem gestrigen Stand derzeit 3.100 gemeldete Corona-Infizierte in Bayern.

Arbeitsleben soll nicht eingeschränkt werden

Das Arbeitsleben soll nicht eingeschränkt werden, versprach der bayerische Innenminister Joachim Herrmann. Es solle möglich sein, dass die Menschen den Arbeitsplatz weiter erreichen. Seinen Worten nach wird es zwar keine Passierscheine geben, aber stichprobenartige Polizeikontrollen.

Der CSU-Politiker hat die Ausgangsbeschränkung noch einmal verteidigt. Das öffentliche Leben soll soweit wie möglich reduziert werden, im Interesse der eigenen Gesundheit und um andere nicht anzustecken. Es sei nicht das Ziel,das öffentliche Leben auf Monate hinweg still zu legen. Doch im Vordergrund stehe nun, die Gesundheitsversorgung sicher zu stellen und die Zahl der Sterbefälle so niedrig wie möglich zu halten.

Ab heute gelten in Bayern strengere Regeln

In Bayern dürfen die Menschen seit Mitternacht die Wohnung nur noch aus triftigen Gründen verlassen. Diese sind der Weg zur Arbeit, zum Arzt oder das Einkaufen. Auch Spaziergänge und Sport an der frischen Luft sind erlaubt - aber nicht in Gruppen. Lokale, Restaurants, Biergärten, Friseure und Baumärkte sind geschlossen. Umzüge sollten möglichst vermieden werden, heißt es in der Staatskanzlei.

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