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Der ICE wird grün | BR24

© dpa-Bildfunk/Christophe Gateau

Bahn stellt neues Außendesign für ICE-Flotte vor

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    Der ICE wird grün

    Die Bahn will die Ökobilanz des Unternehmens angesichts der Klimaschutzdebatte offensiver zur Schau stellen und verpasst der ICE-Flotte dafür einen neuen Anstrich: Künftig sehen die Kunden der Bahn nicht mehr rot, sondern grün.

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    An den rund 280 ICE-Zügen der Deutschen Bahn soll der rote Streifen an den Wagen an der Spitze und am Ende des Zuges durch ein grünes Farbband ersetzt werden, teilte die Bahn am Dienstag mit. Ein ebenfalls in Grün gehaltenes Stecker-Symbol soll außerdem untermalen, "dass alle Fernverkehrszüge mit 100 Prozent Ökostrom unterwegs sind".

    Konzern macht auf Klimafreundlichkeit der Bahn aufmerksam

    Mit der Designänderung solle die Rolle der Bahn als "Umweltvorreiter" auf den Zügen sichtbar gemacht werden, erklärte der Konzern. "Kein Verkehrsmittel ist so klimafreundlich wie die Bahn", betonte Bahnchef Richard Lutz. Mit den grünen ICE werde ein "starkes Zeichen" gesetzt.

    "Wer echten Klimaschutz will, kommt an der Bahn nicht vorbei", sagte der Bahnbeauftragte der Bundesregierung, Enak Ferlemann (CDU). "Der grüne ICE ist das richtige Signal zur richtigen Zeit."

    Weniger Mehrwertsteuer soll ebenfalls mehr Kunden bringen

    Zugutekommen soll das auch den Fahrgastzahlen im Fernverkehr, die bis 2030 verdoppelt werden sollen. Ein weiteres Wachstum erhofft sich die Bahn hierbei durch eine mögliche Senkung des Mehrwertsteuersatzes, die derzeit diskutiert wird und über die nach Angaben der Bahn auch das Klimakabinett der Bundesregierung in der kommenden Woche berät.

    Eine Reduzierung von 19 auf sieben Prozent auch für Fernverkehrstickets würde für Kunden "rechnerisch eine Preisreduzierung von zehn Prozent bedeuten", erklärte die Bahn. Konzernchef Lutz kündigte an, der finanzielle Vorteil einer Mehrwertsteuersenkung werde "mit günstigeren Fahrpreisen" vollständig an die Kunden weitergeben. Zudem würden dann weitere neue Züge gekauft, damit die zusätzliche Nachfrage auch bewältigt werden kann.