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Aus für Stasi-Unterlagen-Behörde? | BR24

© pa/dpa/Rainer Jensen

Archivierte Akten von inoffiziellen Mitarbeitern

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    Aus für Stasi-Unterlagen-Behörde?

    Die vor mehr als 25 Jahren gegründete Stasi-Unterlagen-Behörde wird nach Ansicht einer Kommission nicht mehr gebraucht und soll bis 2021 abgeschafft werden. Die Akten sollten in des Bundesarchiv überführt werden, aber weiter zugänglich bleiben.

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    Auch mit den neuen Strukturen solle die Diktatur-Aufarbeitung weitergehen, sagte der Vorsitzende des vom Bundestag eingesetzten Gremiums, Wolfgang Böhmer (CDU), in Berlin. Empfohlen wurde die Gründung einer Stiftung. Eingesetzt werden solle ein Bundesbeauftragter für die Auseinandersetzung mit der SED-Diktatur und ihren Folgen. Die bisherige Sonderbehörde habe ihre Aufgaben erfüllt.

    Die frühere DDR-Oppositionelle Hildigund Neubert (CDU) lehnt die Vorschläge ab. Als Mitglied der Expertenkommission hat sie ein Minderheitenvotum abgegeben.

    "Die Abschaffung der Behörde ist das falsche Signal zur falschen Zeit." Hildigund Neubert, CDU

    In den Archiven bewahrt die Behörde des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen die Hinterlassenschaften des DDR-Spitzelapparates auf: 111 Kilometer Aktenmaterial, 41 Millionen Karteikarten und 1,7 Millionen Fotos.