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Audi Logo an einem Kühlergrill
© dpa-Bildfunk/ Uli Deck
© dpa-Bildfunk/ Uli Deck

Audi Logo an einem Kühlergrill

Audi hat ein hartes Jahr hinter sich. Die Bilanz der VW-Tochter Audi zeigt: Der Umsatz ist leicht zurückgegangen, aber auch die Umsatzrendite sank. Diese spiegelt das Verhältnis vom Gewinn zum Umsatz und sank deutlich auf sechs Prozent. Grund ist die Dieselkrise. Audi musste ein Bußgeld von 800 Millionen Euro bezahlen. Und wieder hat China Schlimmeres verhindert, bis auf China gingen die Absätze weltweit deutlich zurück.

Audi blickt vorsichtig nach vorne

2019 wird ein Übergangsjahr, wie Vorstandschef Bram Schot ankündigte. Finanzielle Rekorde seien nicht zu erwarten. Die Ingolstädter rechnen mit einem herausfordernden Marktumfeld und hoffen, dass zumindest die Verkäufe und damit auch der Umsatz wieder moderat anziehen. Ende des Monats sollen auch wieder alle angebotenen Motor-Getriebe Varianten eine Betriebserlaubnis haben und für die Kunden verfügbar sein. Die Umstellungsprobleme auf den neuen Abgasstandard WLTP sorgen bis heute für massive Auslieferungsverzögerungen bei der VW-Tochter.

Kosten senken durch Abbau von Arbeitsplätzen

Audi investiert zudem - wie die Konkurrenz – vor allem in die Elektromobilität. Um Geld für mehr Investitionen zu haben, wollen die Ingolstädter Kosten senken werden. Dazu gehört offenbar auch der Abbau von Arbeitsplätzen. Bei Neueinstellungen werde man künftig noch selektiver vorgehen, fügte Finanzvorstand Alexander Seitz hinzu. Der Vorstand spricht zudem von Anpassungen entlang der demographischen Entwicklung.

Keine Details zur Abschaffung der Nachtschicht

Anders als VW nannte Audi allerdings keine konkrete Zahlen, wie viele Stellen nun abgebaut werden sollen. Zudem gab es auch keine Details zur geplanten Abschaffung einer Nachtschicht im Ingolstädter Werk. Man sei in intensiven Gesprächen mit den Arbeitnehmervertretern.