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Auch Großbritannien verbietet Flüge mit der Boeing 737 Max | BR24

© Boeing

Ein Arbeiter steht neben einer Boeing 737 MAX 8

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    Auch Großbritannien verbietet Flüge mit der Boeing 737 Max

    Der Flugzeugbauer Boeing steht unter Druck. Nach dem Absturz einer Maschine vom Typ 737 Max 8 in Äthiopien erteilen immer mehr Länder dem Modell ein Start- und Landeverbot, darunter jetzt auch Großbritannien.

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    Nach dem Absturz einer Boeing 737 MAX 8 in Äthiopien mit 157 Toten hat auch Großbritannien vorerst Flüge mit dem unfallträchtigen Flugzeugtyp verboten. Die britische Luftfahrtbehörde sprach am Dienstag von einer "Vorsichtsmaßnahme". Maschinen vom Typ Boeing 737 MAX 8 dürften bis auf Weiteres in Großbritannien weder starten noch landen oder den Luftraum durchfliegen.

    Bisher verhängte Start- und Landeverbote für die Boeing 737 Max 8

    Mehrere Länder haben nach den beiden jüngsten Abstürzen ein Startverbot gegen den Flugzeugtyp Boeing 737 Max 8 oder die gesamte Serie der 737 Max-Flieger verhängt. Darunter sind China, Indonesien, Singapur, Australien, Malaysia und der Oman. Allein in China sind von dem Verbot knapp 100 Flugzeuge betroffen.

    Seit dem Absturz vom Montag hatten sich zudem mehrere Fluggesellschaften freiwillig entschieden, die Maschinen vorsichtshalber am Boden zu lassen. Rund 30 Flugzeuge vom Typ Boeing 737 Max 8 sind daher zeitweise nicht im Betrieb. Dazu gehören: Ethiopian Airlines (4 Flugzeuge), die mexikanische Aeroméxico (6), Aerolíneas Argentinas (5), Cayman Airways (2) aus der Karibik, die südkoreanische Airline Eastar (2), die brasilianische Gesellschaft Gol (7) und Südafrikas Comair (1).

    Aufgrund von Empfehlungen der europäischen Luftfahrtbehörden hat sich nun auch die norwegische Fluggesellschaft Norwegian dazu entschieden, ihre Boeing 737 Max 8-Maschinen bis auf Weiteres am Boden zu lassen.

    Tui stoppt nun auch alle Flüge mit der Boeing 737 Max 8

    Im Zuge des nun erlassenen Verbots von Flügen mit der Boeing 737 Max 8 in Großbritannien, stoppte der weltgrößte Reisekonzern Tui alle Flüge mit dem umstrittenen Flugzeugtyp. Sie flogen bislang vor allem in Großbritannien und den Benelux-Staaten ab. Die deutsche Tochter Tuifly soll ihre erste Maschine der Reihe erst in einigen Wochen bekommen. Zuvor hatte Tui wiederholt betont, dass die Jets sicher seien und der Konzern sie weiterhin in der Luft lasse.

    Hier fliegen die Boeing 737 Max 8 weiter

    Die US-Luftfahrtbehörde FAA, in deren Aufsichtsbereich Dutzende Boeing 737 Max 8 im Einsatz sind, hat indes kein Startverbot ausgesprochen.

    Die nordamerikanischen Airlines wie die US-Fluggesellschaften Southwestern Airlines, American Airlines und die kanadische Air Canada halten ebenso bisher am Betrieb der Flugzeuge fest.