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Eine Pharmazeutin bereitet die Verabreichung des Astrazeneca-Impfstoffes während der Phase-III-Testung vor

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Auch Astrazeneca meldet Durchbruch bei Corona-Impfstoff

Auf der Suche nach einem Corona-Impfstoff hat nach dem Duo Biontech und Pfizer sowie dem US-Konzern Moderna nun auch das britische Pharmaunternehmen Astrazeneca mit der Universität Oxford Daten zur Wirksamkeit eines Impfstoffs vorgelegt.

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  • BR24 Redaktion

Der Impfstoff könne eine Wirksamkeit von rund 90 Prozent gegen Covid-19 erreichen, teilte Astrazeneca mit. Es seien keine ernsten Nebenwirkungen aufgetreten. "Die Wirksamkeit und Sicherheit dieses Impfstoffs bestätigen, dass er hochwirksam gegen Covid-19 sein wird", sagte Vorstandschef Pascal Soriot.

Der britische Gesundheitsminister Matt Hancock sprach von "fantastischen Nachrichten". "Wir haben 100 Millionen Dosen bestellt, und wenn alles gutgeht, wird der Großteil der Auslieferung im neuen Jahr sein", sagte er dem Sender Sky News.

EU hat schon einen Kaufvertrag unterzeichnet

Astrazeneca gehört zum Kreis der führenden Unternehmen im Rennen um einen Covid-19-Impfstoff. Zahlreiche Regierungen haben sich Millionen Dosen des Impfstoffs von Astrazeneca bereits vorab gesichert, auch die Europäische Kommission hat einen Kaufvertrag unterschrieben.

Wirksamkeit bis zu 90 Prozent

Die Wirksamkeit von rund 90 Prozent wurde erzielt, wenn der Impfstoff von Astrazeneca als halbe Dosis gefolgt von einer vollen Dosis im Abstand von mindestens einem Monat verabreicht wurde. Ein anderes Dosierungsschema zeigte eine Wirksamkeit von 62 Prozent, wenn zwei volle Dosen im Abstand von mindestens einem Monat verabreicht wurden. Eine kombinierte Analyse beider Dosierungsschemata ergab eine durchschnittliche Wirksamkeit von 70 Prozent. Die Daten basieren auf einer Zwischenanalyse nach 131 Infektionen unter den Studienteilnehmern.

Der britische Impfstoff ist ziemlich konventionell

Während die Impfstoffe von Biontech und Moderna auf einer völlig neuen Technologie basieren, beruht das Vakzin von AstraZeneca auf einer herkömmlichen Herstellungsweise. Der Impfstoff, der mit der Universität Oxford entwickelt wird, ist ein sogenannter Vektorimpfstoff, der auf Adenoviren von Affen basiert. Er soll Erbmaterial des Virus in menschliche Zellen einschleusen, das Immunsystem darauf mit der Bildung von Antikörpern reagieren.

Vorteile bei der Logistik

Die Impfstoffe der Konkurrenten Biontech und Moderna basieren dagegen auf der sogenannten Boten-RNA (mRNA), die den menschlichen Zellen die Information zur Produktion von Proteinen und damit zur Bekämpfung der Krankheitserreger vermitteln soll. Ein solcher Impfstoff soll schneller in großem Maßstab hergestellt werden können als herkömmliche. Er benötigt aber auch eine höhere Kühlung, was die Logistik erschwert. Auch fehlen Langzeiterfahrungen, da es bislang noch kein mRNA-Medikament oder -Impfstoff auf den Markt geschafft hat.

Höhere Wirksamkeit bei mRNA-Impfstoffen

Der Impfstoff von Biontech zeigte nach zwei Dosen eine Wirksamkeit von 95 Prozent und der von Moderna nach zwei Dosen einen Schutz von 94,5 Prozent vor Covid-19.

Biontech und Pfizer steuern bereits auf eine Notfallgenehmigung in den USA zu. Sie beantragten diese am Freitag und erwarten sie bis Mitte Dezember. Auch Moderna plant demnächst einen Antrag.

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Der britische Pharmariese AstraZeneca hat zusammen mit der Universität Oxford positive Ergebnisse zur Wirksamkeit ihres Corona-Impfstoffs gemeldet.

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