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Schlechte Noten für die GroKo
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Autoren

Michael Bartmann
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Schlechte Noten für die GroKo

Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, kämen die Regierungsparteien auf die niedrigsten Werte, die im ARD-DeutschlandTrend jemals für sie gemessen wurden. Das hat eine Umfrage von Infratest Dimap ergeben.

Die Union verliert im Vergleich zum Vormonat drei Prozentpunkte und kommt auf 26 Prozent. Die SPD verliert ebenfalls drei Punkte, erreicht 15 Prozent und ist damit nur noch viertstärkste Kraft.

Die AfD ist stabil bei 16 Prozent. Die FDP verbessert sich um zwei Punkte und kommt auf zehn Prozent; die Linke ist unverändert bei zehn Prozent. Die Grünen legen um drei Punkte auf 17 Prozent zu - ihr bester Wert seit März 2013.

Große Unzufriedenheit mit Regierungsarbeit

Nur noch jeder vierte Deutsche findet, dass die Bundesregierung aktuell einen guten Job macht: 24 Prozent der Bürger sind mit der Arbeit des Kabinetts sehr zufrieden oder zufrieden - das sind sieben Punkte weniger im Vergleich zum Vormonat. 76 Prozent sind weniger oder gar nicht zufrieden.

Nur zehn Prozent finden Umgang mit Diesel-Affäre richtig

Auch bei vielen Sachthemen kann die Bundesregierung nicht überzeugen: Nur zehn Prozent der Bürger sind zufrieden mit den Anstrengungen bei der Nachrüstung und dem Umtausch älterer Dieselautos. Nur 16 Prozent sagen, dass sie mit den Maßnahmen zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums zufrieden sind. Bei der Klimapolitik sind 23 Prozent der Bürger zufrieden mit dem Agieren der Bundesregierung.

Knapp ein Drittel der Bürger sind mit den Anstrengungen bei der Asyl- und Flüchtlingspolitik (31 Prozent) beziehungsweise der Renten- und Sozialpolitik (32 Prozent) zufrieden. Jeder Zweite ist zufrieden damit, wie die Bundesregierung die Bürger vor Kriminalität und Verbrechen schützen will. Immerhin: Eine Mehrheit von 59 Prozent ist mit der Wirtschaftspolitik des Kabinetts zufrieden.

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Michael Bartmann