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ARD-Deutschlandtrend: Union und Grüne wieder gleichauf | BR24

© picture alliance/Geisler-Fotopress

Grünen-Chef Robert Habeck und CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer

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ARD-Deutschlandtrend: Union und Grüne wieder gleichauf

Deutschland ist Schwarz-Grün. Und zwar zu gleichen Teilen. Das ist das Ergebnis des ARD-Deutschlandtrends. Und: Mit der Arbeit von CSU-Chef Markus Söder sind viele Deutsche zufrieden. Er liegt in der Beliebtheit damit hauchdünn vor Robert Habeck.

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Wäre am nächsten Sonntag Bundestagswahl, würden genauso viele Befragte ihr Kreuz bei der Union wie bei den Grünen machen. Die Union käme dann auf 26 Prozent der Stimmen - ein Prozentpunkt mehr als im Vormonat. Damit liegen CDU und CSU wieder gleichauf mit den Grünen, die unverändert bei 26 Prozentpunkten stehen. Die AfD konnte im Vergleich zum Juli einen Prozentpunkt dazugewinnen. Ihr würden 14 Prozent der Befragten ihre Stimme geben. Die SPD kommt mit 12 Prozent auf Platz vier, gefolgt von der FDP mit 8 Prozent und den Linken mit 7 Prozentpunkten.

Markus Söder liegt vor Robert Habeck

Erfreuliche Werte bei der Politikerzufriedenheit kann CSU-Chef Markus Söder für sich verbuchen. 42 Prozent der Befragten gaben an, mit seiner Arbeit zufrieden zu sein. Damit liegt Markus Söder zwei Prozentpunkte vor dem Grünen-Politiker Robert Habeck. 40 Prozent der Befragten gaben an, die Arbeit des bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Chefs nicht gut zu finden.

Am zufriedensten waren die Befragten mit der Arbeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie konnte diesen Wert noch einmal um zwei Prozent steigern und steht jetzt bei 56 Prozent Zustimmung. Mit der Arbeit von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer waren dagegen nur 28 Prozent der Befragten einverstanden. Nur 16 Prozent der Befragten gaben an, dass Kramp-Karrenbauer in ihren Augen eine gute Besetzung als Verteidigungsministerin sei.

67 Prozent sind mit der Bundesregierung unzufrieden

Die überwiegende Mehrheit der Befragten ist wenig bis gar nicht zufrieden mit der Arbeit der Bundesregierung. Überhaupt nicht einverstanden mit der Arbeit der Großen Koalition äußerten sich 22 Prozent der Befragten. Immerhin sind das drei Prozent weniger, als bei der letzten Befragung. 45 Prozent von Ihnen sind weniger zufrieden mit der Regierung aus Union und SPD. Nur etwa 31 Prozent gaben an, die Arbeit der Regierung gutzuheißen.

Besonders hoch der Anteil der Zufriedenen unter den Unions-Wählern. 61 Prozent von Ihnen heben den Daumen, wenn es um die Arbeit der Bundesregierung geht. Am unzufriedensten sind die Wähler der AfD mit Schwarz-Rot. 97 Prozent von ihnen gaben an, gar nicht oder weniger zufrieden mit der Bundesregierung zu sein.

Klimaschutz: Anreize statt Verbote

Fast zwei Drittel der Befragten waren der Meinung, dass die gegenwärtige Klimakrise eher durch Anreize als durch Verbote bekämpft werden könne. Sogar 65 Prozent der Befragten, die den Grünen nahestehen, halten mehr von Anreizen als von Verboten.

Insgesamt waren nur 35 Prozent der Befragten von der Einführung einer CO2-Steuer überzeugt. Vier Prozent weniger, als bei der letzten Befragung. Höhere Preise für Flugtickets unterstützen dagegen 71 Prozent von ihnen.

Die Frage, was den Befragten der Klimaschutz persönlich wert sei, antworteten 21 Prozent von ihnen, dass sie dafür bis zu 25 Euro pro Monat mehr ausgeben würden. Etwa genauso viele Befragte gaben an, bis zu 50 Euro zusätzlich für mehr Klimaschutz hinlegen zu wollen. Ebenfalls 21 Prozent gaben an, keinerlei Mehrausgaben pro Monat für den Klimaschutz zu verkraften.

© BR24

Wie ist die Klimakrise am besten zu bekämpfen? Durch Verbote? Durch eine CO2-Steuer? Oder doch besser durch Verhaltensanreize, wie zum Beispiel Steuerbegünstigungen für Bahntickets? Der ARD-Deutschlandtrend hat nachgefragt.