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ARD-DeutschlandTrend: Mehrheit hat keine Angst vor Coronavirus | BR24

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ARD-Deutschland-Trend zur Angst vor Ansteckung mit dem Corona-Virus.

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    ARD-DeutschlandTrend: Mehrheit hat keine Angst vor Coronavirus

    Die Mehrheit der Deutschen hat keine Angst vor dem Coronavirus. Das zeigt der aktuelle ARD-DeutschlandTrend. Abgefragt wurden außerdem die Meinung der Bürgerinnen und Bürger zu den Lebensmittelpreisen in Deutschland sowie zum Berliner Mietendeckel.

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    Der Mehrheit der Deutschen bereitet das neue Coronavirus keine Angst: Bei neun von zehn Deutschen (89 Prozent) ist die Sorge, dass sie oder Familienmitglieder sich mit dem Virus anstecken, weniger groß bzw. klein. Nur bei jedem Zehnten ist diese Sorge groß (sieben Prozent) bzw. sehr groß (drei Prozent).

    Das hat eine Umfrage von infratest dimap für den ARD-DeutschlandTrend von Montag bis Dienstag dieser Woche ergeben.

    Vertrauen in Behörden und Gesundheitseinrichtungen hoch

    Die Atemwegserkrankung, die durch das neue Coronavirus verursacht wird, hat ihren Ursprung in China. Mittlerweile sind aber auch in zahlreichen anderen Ländern, darunter Deutschland, Fälle gemeldet worden. In Deutschland ist das Vertrauen der Bürger in die Behörden und Gesundheitseinrichtungen aktuell hoch. Vier von fünf Deutschen (82 Prozent) sind der Meinung, diese hätten die Situation alles in allem unter Kontrolle. 14 Prozent sehen das anders: Sie meinen, die Behörden und Gesundheitseinrichtungen in Deutschland haben die Situation nicht unter Kontrolle.

    Herkunft und Qualität der Lebensmittel beim Einkauf entscheidend

    Seit Wochen wird in Deutschland darüber diskutiert, ob sogenannte Dumpingangebote der Supermärkte verboten werden sollten oder nicht. Während sich Politik und Handel trotz eines Krisengesprächs Anfang der Woche im Kanzleramt auf keine gemeinsame Linie einigen konnten, ist das Meinungsbild in der Bevölkerung eindeutig: 73 Prozent der Bürgerinnen und Bürger finden, dass es dem Einzelhandel verboten sein sollte, Lebensmittel unterhalb der Herstellungskosten anzubieten. 24 Prozent sprechen sich gegen ein solches Verbot aus. Jeder Zweite (54 Prozent) ist der Meinung, dass die Preise für Lebensmittel in Deutschland eher zu niedrig sind, 36 Prozent halten sie für angemessen. Nur sieben Prozent sind der Meinung, dass die Preise eher zu hoch sind.

    Danach gefragt, worauf sie beim Einkauf von Obst, Gemüse, Fleisch, Wurst oder Käse besonders achten, antworten 41 Prozent der Befragten, dass diese Lebensmittel aus ihrer Region stammen sollten. Für 35 Prozent ist die Qualität der Lebensmittel entscheidend. Jeweils zwölf Prozent der Befragten achten vor allem darauf, dass der Einkauf nicht zu teuer wird oder die Lebensmittel Bio-Produkte sind.

    Als wichtigste Aufgabe der Landwirtschaft in Deutschland sehen fast die Hälfte der Befragten (49 Prozent) das Erzeugen gesunder und hochwertiger Lebensmittel. Drei von zehn Befragten finden, die Landwirte sollten vorrangig das Tierwohl gewährleisten (29 Prozent). Für 16 Prozent steht der Umwelt- und Klimaschutz im Vordergrund. Nur vier Prozent sind der Meinung, dass die Landwirtschaft preisgünstige Lebensmittel erzeugen sollte.

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    ARD-DeutschlandTrend zu den Lebensmittelpreisen in Deutschland.

    Sieben von zehn Deutschen finden Berliner Mietendeckel gut

    Die Entscheidung Berlins, als erstes Bundesland einen so genannten Mietendeckel und Mietobergrenzen zu beschließen, stößt bei den Bürgern bundesweit mehrheitlich auf Zustimmung. Sieben von zehn Deutschen (71 Prozent) finden diese Berliner Maßnahmen eher gut. Jeder vierte Deutsche (24 Prozent) findet sie eher schlecht. Mehrheitliche Zustimmung für die Berliner Entscheidung gibt es unter Anhängern fast aller im Bundestag vertretenen Parteien.

    Grundsätzlich sehen die Bürger die Wohnungspolitik in Deutschland mehrheitlich kritisch. Vier von fünf Deutschen (80 Prozent) sind mit den Anstrengungen der Politik zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums weniger bzw. gar nicht zufrieden. Jeder Siebte (14 Prozent) ist damit zufrieden bzw. sehr zufrieden.

    Zwei Drittel der Menschen, die aktuell zur Miete wohnen, haben kaum Sorge, dies könne in Zukunft zu einer finanziellen Überforderung führen. 68 Prozent der Mieter sagen, sie machen sich geringe oder gar keine Sorgen, dass sie sich ihre jetzige Wohnung oder ihr jetziges Haus in zehn Jahren nicht mehr leisten können. Drei von zehn Mietern (29 Prozent) machen sich diesbezüglich sehr große bzw. große Sorgen.

    Wenig Bewegung in der Sonntagsfrage

    In der Sonntagsfrage bleibt die Union stärkste Kraft. Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, würden ihr 27 Prozent ihre Stimme geben – unverändert im Vergleich zum Vormonat. Die SPD verbessert sich um einen Punkt und kommt auf 14 Prozent; die AfD ist stabil bei 14 Prozent. Die FDP büßt einen Punkt ein und kommt auf acht Prozent; die Linke gewinnt einen Punkt hinzu und landet bei neun Prozent. Die Grünen verlieren einen Punkt und kommen auf 22 Prozent; sie wären damit weiterhin zweitstärkste Kraft im Bundestag.

    Für die Sonntagsfrage wurden insgesamt 1.503 Wahlberechtigte von Montag bis Mittwoch dieser Woche befragt.

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    ARD-DeutschlandTrend: Sonntagsfrage zur Bundestagswahl.

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