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Arbeitgeberpräsident: Weniger Hürden für ausländische Fachkräfte | BR24

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Der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Ingo Kramer, hat gefordert, die Zuwanderung von ausländischen Fachkräfte nach Deutschland zu erleichern.

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Arbeitgeberpräsident: Weniger Hürden für ausländische Fachkräfte

Deutschland will sich verstärkt um Fachleute aus dem Nicht-EU-Ausland bemühen. Der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände fordert im BR-Interview einen Abbau bürokratischer Hürden.

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Im Kanzleramt berät am Montag die Bundesregierung mit Ländern und Vertretern aus Wirtschaft und Gewerkschaften darüber, wie mehr Arbeitskräfte aus dem Ausland angeworben werden können.

Kramer: Stehen in Konkurrenz zu vielen anderen Ländern

Bei diesem Treffen dabei ist auch Ingo Kramer, Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA).

Im Interview mit der radioWelt am Morgen auf Bayern 2 betonte er: "An dieser Stelle stehen wir nicht allein auf dem Globus, sondern stehen in Konkurrenz zu vielen anderen Ländern. Das heißt, ein Land, das eine zügige Fachkräftezuwanderung ermöglicht, hat natürlich auch einen Vorteil. Und das ist erforderlich für die deutsche Wirtschaft."

Fachkräften keine "Knüppel zwischen die Beine" werfen

Kramer sieht aber noch einige Hindernisse: "Wir müssen die Wege so organisieren, dass diejenigen, die zu uns kommen wollen, sich willkommen fühlen und ihnen nicht durch bürokratische Hürden in den Visaabteilungen der Länder Knüppel zwischen die Beine werfen."

BDA-Präsident Kramer verwies in dem Zusammenhang auf die Studenten an den Universitäten: "Da sind wir eins der beliebtesten Länder für ausländische Studenten aus allen Herren Ländern."

Arbeitsminister: Werden bürokratische Hürden weghauen

Hindernisse sieht auch Arbeitsminister Hubertus Heil. Er versprach im Vorfeld des Treffens im Kanzleramt: "Wir werden die bürokratischen Hürden weghauen." Bundeswirtschaftsminister Peter Altmeier sagte im Morgenmagazin von ARD und ZDF, das neue Fachkräfte-Einwanderungsgesetz dürfe Fehler von früher nicht wiederholen. So sollten ausländische Arbeiter gut deutsch sprechen. Außerdem könne man den deutschen Facharbeiterbrief schon in den jeweiligen Heilmatländern anbieten, um die nötige Qualifikation zu gewährleisten.