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Arbeitgeber im Süden gehen auf das Angebot der IG Metall ein | BR24

© dpa-Bildfunk/Monika Skolimowska

Arbeitgeber im Süden gehen auf das Angebot der IG Metall ein

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    Arbeitgeber im Süden gehen auf das Angebot der IG Metall ein

    Die IG Metall hat den Arbeitgebern angeboten, ein Zukunftspaket zu schnüren, statt nur über ein Einkommensplus zu verhandeln. Die Arbeitgeber lassen sich darauf ein – wie sie heute bekanntgaben.

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    Das Ja der Arbeitgeber ertönte heute für den Süden im Duett: gemeinsam verkündeten die Bezirke Bayern und Baden-Württemberg, auf das Angebot der IG Metall einzugehen. Bald schon soll es die ersten Gespräche darüber geben, wie Beschäftigung gesichert und der Strukturwandel der Branche bewältigt werden kann. Die Gewerkschaft verzichtet dabei auf eine konkrete Lohnforderung.

    "Stillhalteabkommen für einen Zeitraum von fünf Jahre"

    Die Arbeitgeber nehmen die genannten Paketinhalte als Vorschläge – wollen selber aber eigene einbringen. Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer des Verbandes in Bayern, will das angebotene Moratorium der Gewerkschaft zeitlich ausdehnen: "Das heißt ein Stillhalteabkommen für einen Zeitraum von fünf Jahre, in dem gleichzeitig strukturelle Themen und Lohnthemen miteinander kombiniert werden.

    Die IG Metall in Bayern begrüßt das Ja der Arbeitgeberseite, in der Tarifrunde einmal einen anderen Weg zu beschreiten. Das Abkommen aber auf fünf Jahre auszudehnen und zwar auch in puncto Einkommen, dem erteilt sie eine klare Absage – heißt es auf Nachfrage. Ein Streitpunkt bei den Treffen ist damit schon gesetzt.

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