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Anklage gegen Attentäter von Halle erhoben | BR24

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Anklage gegen Halle-Attentäter erhoben

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Anklage gegen Attentäter von Halle erhoben

Ein halbes Jahr nach dem Anschlag von Halle hat die Bundesanwaltschaft Anklage gegen den Tatverdächtigen Stephan B. vor dem Oberlandesgericht Naumburg erhoben. Ihm werden zweifacher Mord sowie versuchter Mord in mehreren Fällen vorgeworfen.

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Ein halbes Jahr ist der Anschlag von Halle her - jetzt hat die Bundesanwaltschaft Anklage gegen den Tatverdächtigen erhoben. Sie wirft Stephan B. zweifachen Mord und versuchten Mord in mehreren Fällen vor, wie die Behörde in Karlsruhe mitteilte. Außerdem wird dem 28-Jährigen schwere räuberischer Erpressung und Volksverhetzung zur Last gelegt.

Anschlag am jüdischen Feiertag Jom Kippur

Stephan B. habe aus einer antisemitischen, rassistischen und fremdenfeindlichen Gesinnung einen Mordanschlag auf Menschen jüdischen Glaubens geplant, erklärte die Bundesanwaltschaft.

B. soll am 9. Oktober während der Feierlichkeiten zum jüdischen Feiertag Jom Kippur versucht haben, bewaffnet in die Synagoge von Halle einzudringen und die dort versammelten Menschen zu töten. Nachdem ihm dies nicht gelang, erschoss er den Ermittlungen zufolge auf offener Straße eine Frau, drang in einen Dönerimbiss ein und tötete dort einen Mann. Auf seiner Flucht verletzte er zwei weitere Menschen schwer.

Prozess am Oberlandesgericht Naumburg

Er wurde noch am selben Tag von der Polizei festgenommen und befindet sich seither in Untersuchungshaft. Wann der Prozess gegen ihn vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Naumburg beginnt, ist noch unklar.

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