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CSU-Politikerin Niebler: Frauentag als Feiertag "nicht okay" | BR24

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Angelika Niebler, Vorsitzende der Frauen-Union Bayern, lehnt es ab, den Weltfrauentag zum gesetzlichen Feiertag zu machen.

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CSU-Politikerin Niebler: Frauentag als Feiertag "nicht okay"

Angelika Niebler, Vorsitzende der Frauen-Union Bayern, lehnt es ab, den Weltfrauentag zum gesetzlichen Feiertag zu machen. Dieses Vorgehen kenne sie "nur aus Ländern wie Kasachstan, Nordkorea, Mongolei und Kuba".

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"Der internationale Frauentag ist zweifellos ein besonderer Tag. Aber die Berliner Variante halte ich nicht für einen Fortschritt", sagte die CSU-Politikerin im Interview mit der radioWelt am Morgen auf Bayern 2.

"Ich kenne das auch nur aus Ländern wie Kasachstan, Nordkorea, Mongolei und Kuba. Die begehen den Weltfrauentag als Feiertag." Angelika Niebler, Frauen-Union Bayern

"Auf Probleme hinweisen"

Es sei wichtig, dass man am Weltfrauentag auf die Probleme der Frauen hinweise, betonte sie. Dazu gehören laut Niebler Überlegungen, wie man Frauen stärker fördern könnte, und Veranstaltungen. "Ich glaube, das ist der richtige Weg. Aber einen Feiertag daraus zu machen, halte ich nicht für okay", sagte sie.

CSU für Frauen attraktiver machen

Zur Anzahl der Frauen in der CSU, sagte die Parteivizechefin: "Es ist richtig, wir haben noch Luft nach oben. Aber so schlecht schaut es bei uns gar nicht aus."

"Wir müssen natürlich auch als Partei überlegen, wie wir für Frauen noch attraktiver werden." Angelika Niebler, Frauen-Union Bayern

Wie das geschehen soll, darüber müsse intensiv diskutiert werden, so Niebler.

"Noch Luft nach oben"

Mit Blick auf den Frauenanteil im Europa-Parlament, sagte Niebler, die dort auch selbst EU-Abgeordnete ist: "Im Europa-Parlament haben wir eine Frauenquote von knapp über 30 Prozent. Das sieht nicht so schlecht aus, aber auch da ist noch Luft nach oben."