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Angebliche Hitler-Bilder in Auktionshaus beschlagnahmt | BR24

© dpa-Bildfunk/Gregor Fischer

Drei angeblich von Adolf Hitler zwischen 1910 und 1911 gemalte Landschaftsaquarelle im Auktionshaus Kloss.

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    Angebliche Hitler-Bilder in Auktionshaus beschlagnahmt

    Alpenlandschaften und der Rhein - von Hilter signiert: Die Polizei hat in einem Berliner Auktionshaus angebliche Bilder von Adolf Hitler beschlagnahmt. Es bestehe der Verdacht, dass die drei Aquarelle gefälscht seien, sagte eine Polizeisprecherin.

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    Nach der Beschlagnahme dreier Bilder, die angeblich von Adolf Hitler gemalt wurden, untersuchen Experten in Berlin jetzt die Aquarelle. Wie ein Polizeisprecher in der Hauptstadt am Freitag weiter mitteilte, werden Kriminaltechniker die Bilder mit ihren Möglichkeiten prüfen.

    Außerdem sollten Kunsthistoriker hinzugezogen worden. Auch die Echtheit der Signatur werde überprüft. Wann die Analyse fertig wird, sei offen.

    Polizei beschlagnahmte Hilter-Bilder in Auktionshaus

    Die Polizei hatte die Bilder am Donnerstag vor einer geplanten Auktion im Berliner Stadtteil Pankow sichergestellt. Es gebe begründete Zweifel an der Echtheit, hatte eine Sprecherin gesagt. Zuvor war eine Strafanzeige eingegangen.

    Aquarelle stammen aus einer Kölner Sammlung

    Laut Auktionshaus sollen es Landschaftsbilder aus den Jahren 1910 und 1911 sein, die aus einer Kölner Familiensammlung stammen. Die Ermittler hatten laut Polizei einen Gerichtsbeschluss erwirkt, so dass die Räumlichkeiten in Berlin-Pankow durchsucht und die Bilder beschlagnahmt werden konnten.

    Kein Verkauf bei "kleinsten Hinweis auf Fälschung"

    Das Auktionshaus verwies am Freitag darauf, in dem Verfahren lediglich Zeuge zu sein und zur Herausgabe der Bilder verpflichtet gewesen zu sein. Gebe es bei Versteigerungsobjekten "auch nur den kleinsten Hinweis auf eine Fälschung", werde ein Verkauf stets abgelehnt. "Im konkreten Fall liegt uns ein Gutachten zur Echtheit der Werke vor", hieß es in einer Erklärung.

    Hitler-Aquarelle ab 4.000 Euro

    Das Auktionshaus hatte die drei Bilder am Donnerstag zu einem Startpreis von jeweils 4.000 Euro versteigern wollen. Die Aquarelle, die nach Angaben des Auktionshauses von 1910 und 1911 stammen sollen und deren Authentizität durch Gutachten belegt sei, zeigen zwei Alpenlandschaften und den Rhein. Die Bilder sind angeblich von Hitler signiert.

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    • BR24 Redaktion
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