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Anbandeln übers Netz ist riskant | BR24

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Mann chattet in Dating-Portal

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    Anbandeln übers Netz ist riskant

    Das Dresdner Dating-Portal Lovoo soll Männer auf Frauen-Suche um 1,2 Millionen Euro geschädigt haben. Angeblich kursieren 127 Millionen Zugangsdaten für Badoo. Tinder sperrt Jugendliche aus. Von Achim Killer.

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    477 Profile attraktiver, aber real nicht existierender Frauen habe Lovoo online gestellt. Das schreibt Bild am Sonntag unter Berufung auf den Haftbefehl, aufgrund dessen letzte Woche zwei Manager des Dresdner Unternehmens festgesetzt wurden.

    Promote-Bitches reagieren spröde

    Laut heise.de, das den Skandal aufgedeckt hat, wurden die rein virtuellen Frauen „Promote-Bitches“ genannt. Kostenpflichtige Kontaktversuche mit ihnen endeten im digitalen Nirwana, sollen Lovoo aber 1,2 Millionen Euro eingebracht haben.

    Millionen Nutzer-Konten gehackt

    Die US-Publikation Vice berichtet derweil von 127 Millionen Zugangsdatensätzen für das Dating-Portal Badoo, die sich Hacker verschafft hätten. Vice sei im Besitz einer Probe von 30.000 Datensätzen.

    Anrüchiges Umfeld

    Tinder wiederum ist eine auf Facebook-Daten basierende App, die ebenfalls zum Herstellen von sexuellen Kontakten genutzt wird. Das dahinterstehende Unternehmen Interactive Corp, das unter anderem die berüchtigte Ask-Toolbar vertreibt, hat jetzt Jugendliche von der Benutzung ausgeschlossen.

    Tödlicher Hack im Jahr 2015

    Wie gefährlich Anbahnversuche im Cyberspace sein können, hat im vergangenen Jahr der Hack des Seitensprung-Portals Ashley Madison gezeigt. Eine Gruppe Namens The Impact Team veröffentlichte die Daten von 32 Millionen Usern mit Namen, Adressen und sexuellen Vorlieben. Mehrere Nutzer nahmen sich das Leben.