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Amtsberg: Bundesregierung muss sich für "Lifeline" einsetzen

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Amtsberg: Bundesregierung muss sich für "Lifeline" einsetzen

Die flüchtlingspolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Luise Amtsberg, hat von der Bundesregierung mehr Engagement für das Rettungsschiff "Lifeline" gefordert im Interview mit der Bayern 2 radioWelt.

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Die flüchtlingspolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Luise Amtsberg, hat von der Bundesregierung mehr Engagement für das Rettungsschiff "Lifeline" gefordert ."Hier geht es um Zeit. Jede Stunde, die vergeht, bringt die Menschen, weiter an den Rand der Belastbarkeit. Und die Bundesregierung hat hier eine Verantwortung, sich auch für die deutschen Staatsbürger an Bord einzusetzen", sagte sie im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk (Bayern 2, radioWelt am Morgen).

Dringend nötig seien jetzt Verhandlungen mit Malta:

"Hier geht’s um Menschenleben. Das ist das Mindeste, was die Bundesregierung tun muss." Luise Amtsberg, Grünen

Die Grünen-Politikerin weiter: "Wir würden uns sehr wünschen, dass Malta die Beschränkung aufhebt und jetzt sofort das Boot einlaufen lässt, weil auch das Wetter sich verschlechtert". Amtsberg war zusammen mit einigen anderen Bundestagsabgeordneten am Montag für einige Stunden an Bord der "Lifeline" gewesen.

Die Zustände auf dem Schiff seien "keine guten", sagte die flüchtlingspolitische Sprecherin: Das Boot sei "völlig überfüllt". Viele Menschen seien unternährt oder verletzt. Eine Zurückschicken komme nicht in Frage: "Wir sind der festen Auffassung, dass Libyen kein sicherer Hafen ist, weil Libyen auch nicht sicher ist, und wir mitnichten verlangen können von einem Boot, nach Libyen zurückzufahren."