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Amtliches Endergebnis: FDP schafft Einzug in Thüringer Landtag | BR24

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Es war bis zuletzt eine Zitterpartie für die FDP: Nur fünf Stimmen sollen die Partei über die Fünf-Prozent-Hürde bei der Thüringer Landtagswahl gehievt haben, zudem gab es Gerüchte über Wahlbetrug. Nun steht das Endergebnis - die Partei atmet auf.

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Amtliches Endergebnis: FDP schafft Einzug in Thüringer Landtag

Es war bis zuletzt eine Zitterpartie für die FDP: Nur fünf Stimmen sollen die Partei über die Fünf-Prozent-Hürde bei der Thüringer Landtagswahl gehievt haben, zudem gab es Gerüchte über Wahlbetrug. Nun steht das Endergebnis - die Partei atmet auf.

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Knapp zwei Wochen nach der Landtagswahl in Thüringen ist es offiziell: Die FDP zieht mit genau 5,0 Prozent der Stimmen ins Erfurter Parlament ein. Das gab der Landeswahlleiter bei der Präsentation des amtlichen Endergebnisses bekannt. Ausschlaggebend waren demnach 73 Stimmen, die die FDP über die Sperrklausel hievten.

Bei erster Auszählung nur fünf Stimmen über Fünfprozenthürde

Bei der ersten Zählung am Wahlabend hatten die Liberalen zunächst nur mit fünf Stimmen über der Fünfprozenthürde gelegen. Wegen möglicher Verschiebungen bei der Stimmenzahl war es deshalb bis zuletzt unklar, ob die Partei den Einzug ins Parlament schafft. Der Landeswahlausschuss in Erfurt hatte daher auch jeden Wahlkreis einzeln geprüft. Dies sei angesichts des knappen Ausgangs der Wahl nötig gewesen, in dieser Form aber eher unüblich, erklärte der Landeswahlleiter.

Linke ist stärkste Partei

Über den Einzug ins Thüringer Parlament zeigte sich die FDP erfreut. "Diese Wahl hat es wieder einmal mehr gezeigt, wie wichtig jede einzelne Eurer Stimmen war", schrieb die Partei auf Twitter.

Stärkste Partei wurde bei der Landtagswahl am 27. Oktober die Linke mit 31 Prozent. Die AfD erreichte 23,4 Prozent der Stimmen, die CDU kam mit 21,7 Prozent nur auf den dritten Platz. Die SPD holte 8,2 Prozent, die Grünen kamen auf 5,2 Prozent.

Regierungsbildung gestaltet sich schwierig

Die Regierungsbildung in Thüringen gestaltet sich wegen der Mehrheitsverhältnisse schwierig. Die Linkspartei von Ministerpräsident Bodo Ramelow will trotz des Verlusts der Mehrheit auch weiterhin mit den bisherigen Koalitionspartnern SPD und Grüne regieren.

CDU-Landeschef Mike Mohring strebt dagegen eine von ihm geführte Minderheitsregierung mit FDP, SPD und Grünen an. Er will dazu nun das Gespräch mit den anderen Parteien suchen, obwohl SPD und Grüne einem sogenannten Simbabwe-Bündnis ablehnend gegenüberstehen. Ein Angebot des Thüringer AfD-Partei- und Fraktionschefs Björn Höcke für eine Zusammenarbeit mit CDU und FDP schlugen die beiden Parteien aus.