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Amthor nennt Arbeit für US-Firma einen Fehler | BR24

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Er gilt als Hoffnungsträger der CDU im Nordosten. Nach Vorwürfen wegen einer Tätigkeit für eine US-Firma hat Philipp Amthor jetzt Fehler eingeräumt. Die Tätigkeit hat er aufgegeben.

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Amthor nennt Arbeit für US-Firma einen Fehler

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor hat seine Arbeit für eine US-Firma rückblickend als einen Fehler bezeichnet. Dabei hat er das der Bundestagsverwaltung 2019 angezeigt. Amthor wird als CDU-Landeschef in Mecklenburg-Vorpommern gehandelt.

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Der CDU-Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor hat seine Arbeit für eine US-Firma rückblickend als einen Fehler bezeichnet. Amthor gilt als aussichtsreicher Kandidat für das Amt des Vorsitzenden der CDU in Mecklenburg-Vorpommern.

Heute erklärte Amthor, er habe seine Nebentätigkeit für das Unternehmen bei Aufnahme im vergangenen Jahr der Bundestagsverwaltung offiziell angezeigt. Amthor fügte in seiner Erklärung auf Anfrage von dpa hinzu, er sei nicht käuflich, habe sich aber gleichwohl politisch angreifbar gemacht.

"Ich kann die Kritik nachvollziehen. Es war ein Fehler." Philipp Amthor

Sein Engagement für das Unternehmen entspreche rückblickend nicht seinen eigenen Ansprüchen an die Wahrnehmung seiner politischen Aufgaben.

Amthor: "Lehren gezogen - Tätigkeit beendet"

Weiter sagte Amthor, dieses Kapitel sei ihm eine Lehre: "Deshalb habe ich die Konsequenzen daraus gezogen und meine Nebentätigkeit beendet. Anteilsoptionen des Unternehmens habe ich nie ausgeübt und bereits zurückgegeben. Meine Priorität ist der leidenschaftliche politische Einsatz für unser Land."

Möglicher Gegenkandidat für Ministerpräsidentin Schwesig (SPD)

Amthor will Vorsitzender der Landes-CDU in Mecklenburg-Vorpommern werden. Dafür ist er derzeit der einzige Kandidat. Er ließ bislang offen, ob er gegen die SPD-Politikerin und derzeitige Ministerpräsidentin Manuela Schwesig als Kandidat für den Posten des Ministerpräsidenten antreten möchte. Zuletzt gab es keine Zweifel daran, dass Schwesig antreten wird.

Ob Amthor in den Ring als Spitzenkandidat bei der Landtagswahl im Herbst 2021 steigen soll, das wollen die Christdemokraten im Nordosten erst auf einem regulären Parteitag am 2. Oktober diesen Jahres entscheiden.

Lobbyarbeit für die Amerikaner bei Parteifreund Altmaier

Wie der "Spiegel" berichtete, hatte Amthor für die Firma "Augustus Intelligence" Lobbyarbeit betrieben und im Herbst 2018 mit einem Brief an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) um politische Unterstützung gebeten. Der Entwurf des Schreibens wurde dem Nachrichtenmagazin zufolge auf Briefpapier des Deutschen Bundestags verfasst und kursierte vor Versenden im Unternehmen.

Teure Hotels, Aktienoptionen und ein Gespräch beim Staatssekretär

Nach Informationen des "Spiegels" habe Amthor zudem gemeinsam mit Mitarbeitern der Firma Reisen in teure Hotels unternommen und mit Managern zweimal den damaligen Parlamentarischen Staatssekretär beim Wirtschaftsminister, Christian Hirte, besucht. Hirte war zu der Zeit der Beauftragte der Bundesregierung für die östlichen Bundesländer. Zudem habe Amthor mindestens 2.817 Aktienoptionen an der Firma bekommen und einen Direktorenposten bekleidet, so der Bericht.

(Entstanden mit Material von dpa)

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